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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1768152721
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148079
Document type:
Monograph
Title:
10 Jahre Wiederaufbau
Place of publication:
Wien
Publisher:
Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H.
Year of publication:
1928
Scope:
664 S.
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Schadensversicherung in der Nachkriegszeit / von Sektionsrat Dr. A. Kerber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

194 
III. Oer Kapitalmarkt. 
Staatsrentenpreis. Kür den Kurs der Pfandbriefe ist die Gesamthaltung 
des Rentenmarkts von entscheidender, die Taktik der einzelnen Hypo 
thekenbank von geringerer Bedeutung. Zu dem Rentenzins, den die 
Pfandbriefe bedingen, müssen die Regiekosten, ein Betrag für Reserve 
dotierung und bei den Aktiengesellschaften ein Gewinn für die Aktionäre 
hinzutreten, Da die Pfandbriefausgabe nur im Zusammenhang mit der 
Kreditgewährung erfolgt, der Bank somit — vom eigenen Kapital ab 
gesehen— nicht Kapitalien zur Verfügung stehen, die um jeden preis 
verwendet werden müssen, ist der Nutzen für die Aktionäre ein essentieller 
Kaktor in der Kostenrechnung der Aktienbanken. 
Kür die Versicherungsgesellschaften bildet die Rechnungsgrund 
lage der Prämienreserve zuzüglich der kosten, Reservedotierung und bei 
Aktiengesellschaften eines Gewinnzuschlags die Kostengrenze. Die Rech 
nungsgrundlage steht mit dem Rentenzins in Zusammenhang, ist aber 
für Jahrzehnte festgelegt, va für die Prämienreserve verwendungs 
zwang besteht, kann die Kostengrenze dann unterschritten werden, wenn 
das Kapital der Versicherungsgesellschaften auf dem hppothekenmarkt 
zum Teil entbehrlich ist und eine andere gleichwertige Anlagemöglichkeit 
nicht besteht, das ist wenn auch die Rentenanlage weniger trägt als der 
hgpothekenzins abzüglich der auf diesen Geschäftszweig verwendeten 
Kosten. Vas letztere ist nur in Epochen sinkenden Rentenzinses der Kall, 
somit in Zeiten, wo die Rentenanlage die Kurssteigerungschance bietet 
und darum unter gleichen Bedingungen der Hypothek vorzuziehen ist, 
während diese umgekehrt in Perioden steigenden Rentenzinses den 
Vorteil der Vermeidung von Kursverlusten bietet. Dementsprechend 
bevorzugen die Versicherungsgesellschaften bei gleichen Bedingungen 
in Epochen des sinkenden Zinsfußes die Renten, in Epochen des stei 
genden Zinsfußes den hgpothekenkredit. 
vie Zinspolitik der Sparkassen endlich richtet sich nicht nach ein 
heitlichen Grundsätzen; bis vor nicht langer Zeit stand der Einlagen 
zins in Zusammenhang mit dem Rentenzins, seitdem aber die Kon 
kurrenz der Kreditbanken um die Einlagen intensiv geworden ist, ist für 
eine große Zahl deutscher und österreichischer Sparkassen die Rücksicht 
auf die Bedingungen der rivalisierenden Banken maßgebend geworden, 
und da diese für Spardepositen von der Lankrate abhängig sind, richtet 
sich der Einlagensatz der meisten Sparkassen nach dem Banksatz; in Deutsch 
land bleibt er regulär y 2 his \% unter der Rate, in Oesterreich hält er 
sich auf dem Niveau der Bankrate, in Ungarn geht er darüber hinaus. 
Durch diese Politik der Sparkassen wird der Geldmarktsatz in den Kapi 
talmarkt hineingetragen, nicht aus inneren geschäftlichen Gründen,
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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