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Wirtschaftssymptome

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftssymptome

Monograph

Identifikator:
1823001769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220908
Document type:
Monograph
Title:
Wirtschaftssymptome
Place of publication:
Köln
Publisher:
Dumont Schauberg
Year of publication:
1930
Scope:
96 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftssymptome
  • Title page
  • Deutschland
  • Ausland
  • Contents

Full text

zusammengearbeitet hätten. Jetzt scheint man auch beim Ver- 
brauch hinter das Ausmaß seines Zuwachses, vorläufig 
wenigstens, ein Fragezeichen machen zu müssen. In Deutsch- 
jand veranlaßte die Mehrerzeugung, wie sie sich aus der 
Novemberumfrage ergab, aber auch der Minderverbrauch 
der ersten Kampagne-Monate im Vergleich zum Vor- 
jahr (rund 24%) die Ausfuhrvereinigung, die Ausfuhrauote zu- 
nächst auf 6% der Inlanderzeugung festzusetzen, während man 
wohl ursprünglich nur an einen Satz von 3% gedacht hatte. In 
den Vereinigten Staaten geht bei den Einschmelzungen 
der Raffinerien der bisherige Ueberschuß gegen das Vor- 
jahr seit Anfang September ohne Unterbrechung von Woche zu 
Woche zurück. Darin darf man wohl einen Schachzug 
gegen die Bestrebungen Kubas erblicken, in der 
Union dauernd einen höhern Preis mit Hilfe seiner Zwangs- 
ausfuhrvereinigung durchzuholen. In der Union steht der Ver- 
brauch in der Abwehr gegen eine künstliche Einengung des 
dortigen Markts durch Kuba. Für den Rückgang der Preise für 
Kaffee 
ist zweifellos in der Hauptsache die gegenwärtig laufende große 
Brasilernte (21 Millionen Sack?) verantwortlich zu machen, 
doch spielt dabei bis zu einem gewissen Grade die Einkaufs- 
politik des Fachhandels und der Röstindustrie 
gleichfalls eine Rolle. Beide wandten sich von der allzu teuern 
guten Santosbohne mehr ab und den preiswertern 
mittelamerikanischen Herkünften mehr zu 
Gleichzeitig häm merte namentlich im IHauptverbrauchslande 
für Kaffee, in den Vereinigten Staaten, eine zielbewußte Speku- 
lation auf den Terminmärkten die Preise herunter. 
Inwieweit Fachhandel und Rösterei sich gleichfalls an den 
Terminmärkten zu gemeinschaftlichem Tun mit der Spekulation 
ein Stelldichein gaben, darüber gaben fortlaufend die Tendenz- 
berichte des Neuyorker Kaffeemarkts Aufschluß. Der ständige 
Kursrückgang an den Terminmärkten erschütterte das Ver- 
trauen in den Artikel immer mehr, und dieser Mangel an Ver- 
trauen führte dann wiederum dazu, daß der Verbrauch in Er- 
wartung noch niedrigerer Preise jede Vörratsbildung bei 
sich ängstlich vermied. Beweis dafür sind die recht 
bescheidenen Lager an den Seeplätzen der Verbrauchsländer. 
Dıe Rückwirkung davon machte sich in Brasilien sehr fühlbar, 
und das trug schließlich mit dazu bei, daß die brasilische 
Valorisation ihre starre Verkaufspolitik etwas auflockerte. 
Recht günstig für den Verbrauch gestalteten sich die Verhält- 
nisse auf den verschiedenen Märkten für 
A
	        

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Wirtschaftssymptome. Dumont Schauberg, 1930.
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