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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

Full text: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
834285843
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-29464
Document type:
Monograph
Author:
Rauer, Karl Friedrich http://d-nb.info/gnd/12122385X
Title:
Preußisches Landbuch
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 805 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

346 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Lösung, die Pkoxidhon, der hierin mit allen französischen Sozialisten 
seiner Zeit übereinstimmt, für die soziale Frage erträumt 1 ). Er 
nennt an einer Stelle die Februarrevolution „ein zu früh geborenes 
Kind“ 2 ); und in einem ergreifenden Aufsatz, der in der Zeitung L e 
Peuple erschien, gibt er der tiefen Sorge Ausdruck, die ihn erfüllt, 
als er die Revolution näher und näher kommen sieht und sich be 
wußt wird, daß niemand vorhanden ist, der „den Schlüssel oder die 
Kenntnisse“ besitzt, um sie zu einem guten Ende zu führen: 
„Wie sollten mir nicht die Tränen gekommen sein, wenn ich 
der armen Arbeiter gedachte, die ich im voraus der Arbeitslosigkeit 
und jahrelangem Elend überliefert sah, jener Arbeiter, deren Ver 
teidigung ich mein Leben geweiht habe, und denen ich nun in keiner 
Weise helfen konnte. Wie sollte ich nicht geweint haben, wenn ich 
an das Bürgertum dachte, das ich ruiniert sah, dem Bankerott ausge 
liefert, gegen das Proletariat aufgehetzt, an das Bürgertum, gegen 
das der Antagonismus der Ideen und die Fatalität der Umstände 
mich zu kämpfen zwingen sollten, während ich mehr als irgendein 
anderer bereit war, es zu beklagen. Schon vor der Geburt der 
Republik trauerte ich um sie, und die Last ihrer Schuld drückte 
mich nieder . . . Diese Revolution, die in der öffentlichen Ordnung 
ausbrechen sollte, war der Ausgangspunkt einer sozialen Revolution, 
deren Wesen allen verborgen blieb 3 ).“ 
Sobald aber die Revolution ausgebrochen war, findet Proüdhon 
daß ihm nicht das Recht zustehe, zurückzubleiben. Schärfer als 
irgendein anderer hatte er die bestehende Ordnung kritisiert. Sein 
Ehrgefühl zwang ihn dazu, an der Lösung der praktischen Fragen, 
die so plötzlich auftraten, raitzuarbeiten. Er wirft sich als Schrift 
steller in den Streit. Bis dahin hatte er sich begnügt, in allge 
meinen Ausdrücken auszuführen, in welcher Richtung er einen Aus 
weg zu sehen glaubte. Jetzt handelte es sich darum, die Reform 
praktisch zu gestalten und ihre genauen Richtlinien festzulegen. So 
erfand er die Tauschbank. 
*) „Es ist selbstverständlich und es sollte nicht nötig sein, hierauf besonders 
hinzuweisen, dali diese Reform (die Abschaffung des Eigentums) durchaus fiskalisch 
zu bleiben hat und ohne Gewaltmaßregeln, ohne Beraubung, ohne Besitzwegnahme 
und auf Grund einer vorher fälligen Entschädigung zu geschehen hat“ (Resume 
de la question sociale, S. 27). 
2 ) Solution du probleme social, S. 32 (Bd. VI der (Buvres completes). 
3 ) (Euvres, Bd. XVIII, S. 6-7. Siehe auch den Brief vom 25. Februar 1848 
(Briefwechsel, Bd. II, S. 280). „Sicherlich wird der Fortschritt Frankreichs durch 
die Republik oder auf andere Weise durchgeführt werden, was auch immer eintreten 
möge. Doch hätte er sich ebenso gut mit der abgesetzten Regierung, so wie sie 
war, durchführen lassen und würde viel weniger gekostet haben.“ Dieser Gedanke 
hat ihn aber nicht daran gehindert, auf die Barrikaden zu eilen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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