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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
86245896X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-97234
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Antike Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Year of publication:
1909
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 156, 48 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

72 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
heißt Lohn, und wer ihn erhält, heißt Lohnarbeiter. Der 
Zahlende, der Eigentümer, heißt in dieser neuen Rolle „Arbeit 
geber". 
Der Arbeitslohn. Nun birgt diese Verwendung des 
Kapitals, die Arbeitsmiete heißt, furchtbare Folgen in sich, 
viel mehr als irgendeine andere der schon dargelegten Ver 
wendungsweisen. Sie erscheint durchaus, ganz wie die vorher 
genannten, für beide Parteien sehr vorteilhaft. Zunächst für 
den Eigentümer; denn sie erlaubt ihm, ein Gut auszunutzen, 
das er sonst in die Hand eines andern durch Veräußerung 
oder leihweise hätte übergeben müssen, indem er gewissermaßen 
seinen Abschied genommen hätte. Es ist für den vorteilhaft, 
dessen Dienste er fordert, für den Lohnarbeiter, denn dieser 
findet in dem Tage- oder Wochenlohn ein festes Einkommen, 
ohne daß er die Initiative des Schaffens zu ergreifen braucht, 
ohne daß er die Mühe des Leitens oder die mit jedem Unter 
nehmen verbundenen Sorgen auf sich zu nehmen hat. 
Wie kommt es nun aber, daß eine scheinbar so unschuldige, 
sogar ursprünglich so brüderliche Verwendungsart den Sozi 
alismus erzeugt hat, den Klassenkampf, die soziale Revolution 
und so die Pandorabüchse allen sozialen Geißeln geöffnet hat? 
Zum dritten Mal sehen wir eine wirtschaftliche Institution, 
die in ihren Ursprüngen wie eine wohltätige aussieht, zu einem 
Gährungsstoff der Zwietracht in der Gesellschaft werden. Man 
sollte wahrhaftig meinen, es sei irgend ein Teufelsgeist, der 
darauf aus ist, wie im Paradies diese Fragen in Giftfrüchte 
zu verwandeln gleich denen, die auf dem Baume der Erkennt 
nis wuchsen. 
Die Erklärung dafür ist, daß der Arbeitsvertrag zwischen 
einem Kapitalisten und einem Arbeiter niemals in der idyl 
lischen Gestalt wechselseitiger Hilfe verwirklicht worden ist. 
Wie ist es in der Tat gewesen? Vor Bildung des Privat 
eigentums, solange die Menschen unter dem System der Haus 
wirtschaft gelebt haben, von der ich schon gesprochen habe, 
z. B. in der patriarchalischen Familie, vor dieser Zeit existierte 
das Lohnwesen noch nicht; es war nicht nötig, denn das 
Familienhaupt ließ sein Land und seine Herden durch die 
Arbeit der Seinen Nutz und Frucht bringen. Zunächst durch 
die seiner Frau, die zwar nicht seine erste Lohnarbeiterin, doch 
aber seine erste Arbeiterin gewesen ist, dann durch seine 
Kinder. Aber mit dem Tage, an dem diese Familienwirtschaft 
verschwand und durch die Arbeitsteilung und das Privat
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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