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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

— 17 — 
2 
von freiem Grand und Boden vorhanden waren, wurde das Land sehr 
niedrig geschätzt; so konnte die Regierung die grossen Grundstücke ent 
weder umsonst oder zu sehr niedrigen Bodenpreisen abgeben, indem sie 
besonders den Ade! begünstigte. Wie verschwenderisch und mit welcher 
Klassenpolitik seitens der Regierung damals das Land verteilt wurde, 
zeigt folgendes Beispiel: ln 17 Jahren, von 1792—1808, wurden im Kreis 
Odessa im Gouvernement Cherson von der Regierung an etliche Dutzende 
von Gutsherren grosse Grundstücke von 1000— 25 000 Dess., im Ganzen 
550 000 Dess., verteilt, während alle Gemeinden von «staatsherrlichen» 
Bauern zusammen nur 50 000 Dess. bekamen. 1 ) Ausser den Regierungs 
massnahmen waren es die Araktscheewschen Militäransiedelungen, welche 
einerseits die besondere Zunahme der staatsherrlichen Bauern, ander 
seits die Bildung des zahlreichen Militärdienstadels begünstigten. 
Soweit über die historischen Ursachen der starken Entwicklung 
des Privatgrundbesitzes. 
Was die wirtschaftliche Grundlage für diese Entwicklung anbetrifft, 
so war sie für diese besonders günstig, und zwar bestand sie aus einer 
rascher als in anderen Gebieten Russlands vor sich gehenden Entwick 
lung zur Geldwirtschaft. Wie wir im ersten Kapitel sahen, war es. 
die geographische Lage, das Vorhandensein mehrerer grösserer Hafen 
städte, eine frühere Entwicklung des Handels und Verkehrs, welche die 
Entwicklung des Kapitalismus hier begünstigten. 
So wurde ein günstiger Boden für die Umschichtung der Bevölke 
rung, besonders für die Differenzierung der Bauernschaft, für die Bildung 
der Klassen, aber vor allem für eine starke Entwicklung des Privat 
eigentums auf Grund und Boden geschaffen. Auf diese Weise nahm der 
gutsherrliche Grundbesitz einerseits zu, anderseits verursachte die Um 
schichtung der Bauernschaft innerhalb der Gemeinde, insofern letztere 
nicht durch künstliche fiskalische Regierungsmassnahmen gehemmt wurde, 
eine starke Zunahme des bäuerlichen Privatgrundbesitzes. 
Nach den westlichen Gouvernements, wo historische und wirt 
schaftliche Verhältnisse für die Entwicklung des Privatgrundbesitzes noch 
günstiger waren, stehen die neurussischen Gouvernements unter allen 
anderen Gouvernements Russlands in dieser Beziehung in erster Linie. 
In den Jahren 1877—78 betrug die Fläche des Privatgrundbesitzes 
in Neurussland (das Dongebiet nicht inbegriffen) 48,4 Prozent der ge 
samten Fläche des Grund und Bodens. 
i) Materialien zum Bodenkataster im Gouvernement Cherson. Band 1. Kreis 
Odessa. 1883.
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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