Full text : Zollhandbuch für die Ausfuhr nach Rußland 1906-1917

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Ergänzung  des  Verzeichnisses  der  Zollämter,  nach  denen  Waren  usw.  aus
Land-  und  Hafcngrenzzollämtern  zwecks  Verzollung  übergcfiihrt  werden  können.
{Das  Verzeichnis  usw.  —  s.  im  „Russischen  Zollreglement“,  herausgegeben  vom
D.-R.  V.,  Berlin  1909).

Laut  Verfügung  des  Finanzministers  vom  18.  Dezember  1906  ist  das  Verzeichnis ­
  der  Grenzzollämter,  über  die  gemäss  Artikel  304  des  Zollreglements  die
unmittelbare  Beförderung  von  Gütern  und  Gepäckstücken  mit  der  Eisenbahn
nach  anderen  Zollämtern  zwecks  Verzollung  zulässig  ist,  im  Einvernehmen  mit
■dem  Minister  der  Verkehrswege  durch  Aufnahme  des  Zollamtes  Sczipiorno
vervollständigt  worden,  und  zwar  können  über  dieses  Zollamt  Güter  nach  folgenden
Zollämtern  befördert  werden:
Alexandrowo,  Baku,  Batum,  Berdjansk,  Warschau,  Wirballen,  Windau,
Wolotschisk,  Grajewo,  Graniza,  Libau,  Mariupol,  Mlawa,  Moskau,  Narwa,
Nikolajew  (Gouvernement  Cherson),  Noworossisk,  Nowossilizy,  Odessa,
Petrowsk,  Radsiwilow,  Reni,  Reval,  Riga,  Rostow  a.  D.,  Sewastopol,
Sosnowice,  St.  Petersburger  Landzollamt,  Taganrog,  Tiflis,  Ungeni,  Charkow,
Tscheljabinsk,  Feodossia.
(Russische  Gesetzsammlung  I.  Teil,  Nr.  5,  vom  9./22.  Januar  1907.)

Laut  Verfügung  des  Finanzministers  vom  4.  April  1907  ist  das  Verzeichnis
usw.  durch  Aufnahme  von  R  o  s  t  ö  wa.  D.  und  S  Samarkand  ergänzt  worden,
und  zwar  kann  nach  diesen  Zollstellen  Tee,  nach  dem  ersteren  über  das  Zollamt
Tscheljabinsk  und  nach  dem  letzteren  über  das  Zollamt  W  1  a  d  i  k  a  w  k  a  s,
befördert  werden.
(„Deutsches  Handels-Archiv“  1907,  August-Heft.)
Laut  Verfügung  des  Finanzministers  vom  26.  März  1909  ist  im  Einvernehmen ­
  mit  Minister  der  Verkehrswege  die  Beförderung  von  Teefrachten  aus
den  Zollämtern  Sretensk  und  Tscheljabinsk  nach  dem  Zollamte
K  o  k  a  n  d  in  ununterbrochenem  Eisenbahntransport  und  laut  Verfügung  vom
13.  April  1909  die  Beförderung  von  Gütern  aus  dem  Nebenzollamt  Pogranitsehnaja
  nach  dem  Zollamt  Wladiwostok  unter  Haftung  der  Eisenbahnverwaltung ­
  zwecks  Verzollung  zugelassen.  Das  Verzeichnis  der  in  Art.  304  des
Zollreglements  erwähnten  Zollämter  ist  dementsprechend  zu  ergänzen.
(Russische  Gesetzsammlung  I.  Teil,  Nr.  62  vom  28.  April/11.  Mai  1909.)
Laut  Verfügung  des  Finanzministers  vom  29.  Dezember  1910  ist  die  Ueberführung
  von  Waren  aus  den  Grenzzollämtern  zur  Verzollung  in  ununterbrochenem
Eisenbahntransport  in  folgenden  Richtungen  gestattet  worden:
1.  von  ausländischen  Waren,  die  in  den  Zollämtern  an  der  westeuropäischen
Grenze  eingehen,  nach  dem  Zollamt  Wladiwostok;
2.  von  ausländischen  Waren,  die  im  Zollamt  Wladiwostok  eingehen, ­
  nach  den  Zollämtern  Aschabad,  Buchara,  Ssamarkand,  Kokand,
Krasnowodsk,  Tiflis,  Rostow,  Noworossisk,  Nikolajew,  Ssewastopol,
Windau,  Mariupol;
3.  von  Umzugsgut,  das  im  Zollamt  Wladiwostok  eingeht,  nach
den  Zollämtern  Aschabad,  Buchara,  Ssamarkand,  Kokand,  Krasnowodsk.
(Russische  Gesetzsammlung,  I.  Teil,  Nr.  11  vom  21.  Januar/3.  Februar  1911).
            
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