Full text : Die Schweiz

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und  dem  Fremdenort  Jnterlaken.  Von  hier  aus  dringt
der  Verkehr  in  die  Täler  hinein  und  konzentriert  sich  in
Bleiringen,  Grindelwald,  Lauterbrunnen,  auf  der  Wengernalp ­
  und  in  Lenk.  4.  Der  Vierwaldstättersee  mit
den  Aussichtspunkten  Rigi,  Pilatus,  Bürgenstock  und
Stanserhorn  und  dem  als  Fremdenstadt  altberühmten
Luzern.  5.  Graubünden,  dessen  stärkst  besuchtes  Gebiet, ­
  das  Engadin  mit  dem  Fremdenplatze  St  Moritz,
Sommer  und  Winter  die  gleiche  Anziehungskraft  bewährt. ­
  6.  In  der  S  ü  d  s  ch  w  e  i  z  wetteifern  Lugano  und
Locarno  an  Bedeutung  als  Kurorte.  ■—  Mehr  und  mehr
wird  auch  das  wiesengrüne,  aussichtsreiche  Hügelland  des
Appenzell  als  Sommerfrische  bevorzugt.  Dagegen  treten
die  Uferlandschaften  des  Neuenburger-,  Vieler-  und
Murtensees  trotz  ihrer  Anmut  im  Fremdenbesuch  stark
in  den  Hintergrund.  Der  Strom  der  Reisenden  wendet
sich  an  ihnen  vorüber  dem  Genfersee  oder  dem  Berner
Oberland  zu.W
Dem  wachsenden  Verkehr  dienen  eine  Reihe  von
Touristenbahnen,  die  zum  Teil  die  wichtigen  Fremden-Tourift-nbahne»
bezirke  miteinander  verbinden.  Eine  elektrische  Bahn  verknüpft ­
  das  Chamonix  durch  das  Tal  des  Trient  mit  dem
inneren  Wallis  und  dem  Genfersee.  Ebenso  führt  eine
elektrische  Bahn  von  Montreux  nach  Zweisimmen  im
Berner  Oberland.  Die  Brünigbahn  bringt  den  Reisenden
aus  dein  Berner  Oberland  an  den  Vierwaldstättersee.
Die  Albulabahn  dient  in  besonderem  Maße  dem  Fremdenverkehr, ­
  da  sie  erst  eigentlich  dem  Engadin  die  Hochflut
von  Reisenden  zugeführt  hat  und  nun  auch  die  wichtige
Aufgabe  erfüllt,  die  Verproviantierung  der  großen
Menschenzahl  im  produktenarmen  Hochtale  sicher  zu
stellen.  Die  elektrische  Linie  von  Bevers  nach  Schuls-Tarasp
  erschließt  jetzt  auch  das  etwas  entlegene  Unterengadin.
  Die  Fortsetzung  der  Bahnlinie  im  Vorderrheintal
über  die  Oberalp  und  unter  der  Furka  durch  ins  Rhonetal
nach  Brig  schafft  die  erste  durchgehende  Längsverbiudung
in  den  Schweizer  Alpen.  Wie  die  Albulabahn  dem
            
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