Wechsel- oder Rimessen-Konto.
Eingang (Verrechnung mit dem Nennwert). Ausgang
1. Bilanz: Anfangsbestand .. 5 000
2. Debitoren, Kontokorrent:
Rimessen, von Kunden in
dossiert, eigene Tratten auf
den Käufer (Kunden
wechsel) 28 500
3. Bank, Kreditoren, Kasse,De
bitoren: Weiter indossierte
W.—an die Bank, an Liefe
ranten, zum Inkasso —,
selbst einkassierte, zurück
gegebene W 26 300
4. Schlußbilanz: Nennwert des
Bestandes (Aktiva) 7 200
33 500
33 500
5. Eingangsbilanz: Vortrag .. 7 200
Der Diskontverlust beim Verkauf an eine Bank wird mit
einem Diskont-Konto verrechnet (vgl.Diskontwechsel-Konto 2a).
Stempelkosten pflegt man mit Handlungsunkosten-Konto oder
Wechsel-Konto, manchmal auf einem Wechselspesen-Konto zu
verrechnen.
Die Einzelheiten des Wechsels werden ip einem Wechsel
buch oder Rimessenskontro dargestellt.
A 2.) Schuldwechsel, die der Unternehmer als Akzeptant
oder als Bezogener am Verfalltage zu bezahlen hat und im Um
lauf sind, werden auf einem Tratten-Konto (Schuldwechsel- oder
Passivwechsel-Konto) oder Akzepten-Konto verrechnet. Manche
Betriebe trennen Tratten und Akzepte (vgl. S. 178), andere
nennen das Konto Tratten- und Akzepten-Konto, wieder andere
Betriebe unterscheiden nicht zwischen Tratten und Akzepten.
Die Verbuchung erfolgt beim Eintreffen der Trattenanzeige des
Ausstellers oder am Tage der Annahme des Wechsels oder end
lich bei dessen Zahlung 1 ).
Einzelheiten des Schuldwechselverkehrs finden ihre Auf
zeichnung in einem Nebenbuch, dem Akzepten- oder Trattenbuch.
Der Trattenverkehr der Bank mit einem Kunden auf Grund
eines Akzeptationskredits wird in der Regel von der laufenden
Rechnung ausgesondert und auf einem Konto N. N. Tratten-
Konto verrechnet. Neben dem Tratten- und Akzeptenbucb
J ) Vgl. Schrott, a. a. O. S. 269 und die Kontroverse in der Z. f. B-
1897 Der Aussteller eines Wechsels bucht am Tage der Ausstellung, bei
der Rücksendung durch den Akzeptanten oder erst bei der Begebung, da
er erst dann eine wechselmäßige Verpflichtung übernimmt.