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Tratten.
201
(Istzahlung) Tratten-Konto. (Sollzahlung)
Einlösung Vormerkung
■3. Kasse, Bank, Kontokorrent,
Abrechnungs-Konto'. Ein
lösung und Widerruf 29000
Schlußbilanz: (Passiva).
Noch im Umlauf 16000
45 000
1. Bilanz: Bei Beginn des
Jahres im Umlauf befind
liche Tratten und Akzepte 15 000
2. Kontokorrent, Kreditoren:
Auf den Unternehmer ge
zogene Tratten, Eigen
wechsel, die anderen über
lassen werden, gezogen für
Rechnung des Ausstellers
oder für fremde Rechnung
(Kommissionstratten) .... 30000
45000
5. Eingangs-Bilanz: Vortrag. 16000
(d. i. ein Vormerkbuch für akzeptierte und eingelöste Schuld
wechsel) kommen als Nebenbücher noch in Betracht: Verfall
buch, Obligobuch des Bankkunden (Übersicht über die Tratten
des Kunden) und Trattenobligobuch der Bank (d. i. eine Über
sicht über die eigenen Verpflichtungen aus Tratten 1 ).
Buchungsbeispiele: Meier zieht seine Kaufpreisforderung auf Karl
an die Order der Diskontbank.
1. Der Aussteller Meier bucht; Wechsel an Debitoren (Karl), bei
Widerruf der Tratt'e umgekehrt. Bei der Begebung an die Bank; Bank an
Wechsel. Bei der Protestierung mangels Zahlung; Debitoren (Karl) an
Bank-Konto für die Wechselsumme nebst Kosten.
2. Der Bezogene Karl bucht: Kreditoren an Tratten (Akzepte), bei
der Einlösung Tratten (Akzepte) an Kasse bzw. Bank-Konto, wenn das
Akzept domiziliert ist oder durch Bankscheck bezahlt wird. Bei Protestie
rung des Wechsels: Tratte an Kreditoren.
3. Der Bemittent (Diskontbank) bucht; Wechsel bzw. Diskont
wechsel an Kontokorrent (Meier); bei der Rückgabe im Regreßweg; Konto
korrent an Diskontwechsel bezw. Retourwechsel.
Kommissionstratten wird der Bezogene dem Auftraggeber und nicht
dem Aussteller der Tratte belasten. Der Aussteller der Tratte wird die
Wechselsumme dem Auftraggeber und nicht dem Bezogenen des Wechsels
gutschreiben.
Eine Kommissionsrimesse wird der Wechselempfänger dem Auftrag
geber gutbringen und nicht dem Wechselgeber (Indossanten).
a ) Vgl. mein Buch: Die Kontrolle in ka.ufm. Unternehmungen
3. Aufl., 1920, Kreditkontrolle, S. 285 ff.