Full text : Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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Das  Konto.

des  Kapitals  für  einen  bestimmten  Zeitpunkt  fest,  während  die
Konten  die  Veränderungen  in  diesen  Teilen  fortlaufend  und  systematisch ­
  aufzeichnen.  (Die  Privatwirtschaft  liehe)  Bestandsstatistik ­
  und  Bewegungsstatistik  müssen  miteinander  zur  Erreichung
des  einheitlichen  Zwecks  der  Rechnungsführung  verbunden  werden ­
  (S.  6  f.).
Die  Beträge  auf  einer  Seite  eines  Kontos  sind  additive  Größen
gleichen  Vorzeichens;  ob  die  Zunahme  auf  einem  Konto  links,
die  Abnahme  rechts  steht  oder  umgekehrt,  ist  an  sich  nebensächlich. ­
  Eine  bestimmte  Gesetzmäßigkeit  ergibt  sich  erst  durch
die  systematische  Verbindung  der  Konten  untereinander.  Die
Beträge  der  linken  Seite  in  ihrer  Gesamtheit  stehen  jenen  der
rechten  Seite  im  Sinne  der  Subtraktion  gegenüber:  das  Konto
verrechnet  gleichnamige  Größen  von  entgegengesetzter  Wirkung
auf  das  Ergebnis.  Ein  Betrag,  der  von  der  einen  Seite  abzuziehen ­
  ist  —  der  Subtrahend  us  —  wird  auf  die  andere,  die  entgegengesetzte ­
  Seite  eingestellt:  Das  Konto  kennt  nur  eine  additive
Subtraktion.  Innerhalb  eines  Kontos  werden  die  Beträge  der
zeitlichen  Reihenfolge  nach  eingetragen.
Der  Wertunterschied  beider  Seiten  eines  Kontos  wird
„Saldo“  genannt.  Das  Konto  ist  in  seiner  Anwendung  nicht  auf
kaufmännische  Geschäftsverhältnisse  beschränkt.  „Die  kontoförmige
  Auflösung  und  Darstellung  ist  auch  für  andere  komplizierte ­
  Probleme  als  Lösungsversuch  sehr  zu  empfehlen“
(Schnapper-Arndt,  a.  a.  0.).
Wir  unterscheiden  ein-  und  mehrgliedrige  Konten.  1.  Eingliedriges ­
  Konto:

Eingang  Waren-,  Kassen-Konto  Ausgang

Zunahme  (-j-)

Abnahme  (—)

Es  ist  eine  summarische  Darstellung  der  Gesamtveränderungen ­
  des  dem  Konto  zugewiesenen  Buchungsstoffes.
2.  Die  mehrgliedrigen  Konten  (synoptische,  Kontenkolonnen),
d.  i.  eine  Verbindung  kontenförmiger  Aufzeichnungen  mit  einem
Spalten-  oder  Rubrikensystem,  eignen  sich  vorzüglich  für  eine
zweckentsprechende  Analyse  der  Gesamtveränderungen,  der  Zunahmen ­
  und  Abnahmen,  für  eine  Verbindung  der  Buchhaltung
            
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