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Reichsbank mit einer Anzahl ausländischer Notenbanken Abkommen getroffen.
Umgekehrt können einige ausländische Notenbanken Überweisungen
in RM unmittelbar durch die Reichsbankanstalten zugunsten von Girokontoinhabern
und auch Personen ohne Girokonto ausführen. Zurzeit bestehen
zahlreiche Sonderkonten, die der Regelung des Zahlungsverkehrs
von Deutschland nach dem Auslande, und umgekehrt, im Rahmen
der verschiedenen staatlichen oder zwischen den einzelnen Notenbanken abgeschlossenen
Zahlungs- und Verrechnungsabkommen dienen.
e) Vergleich des deutschen mit dem englischen Depositenverkehr
Der Depositenverkehr Deutschlands steht hinter dem Englands und
dem der Vereinigten Staaten von Amerika noch immer zurück. W i e weit,
läßt sich ziffernmäßig nicht angeben, denn einmal ist der Begriff „Depositen"
in England viel weitgehender als in Deutschland — so rechnen
z. B. die englischen Banken zu den Depositen auch die bewilligten, aber
noch nicht in Anspruch genommenen Kredite, da sie Verpflichtungen der
Bank darstellen —, dann aber werden in Deutschland bei einigen Banken
die Depositen nicht getrennt von den Kreditoren aufgeführt, die Depositen
bei Privatbankiers, da sie nicht veröffentlicht werden, überhaupt nicht mitgezählt.
Zu berücksichtigen ist weiter, daß die Höhe des Sparkassenguthabens
auf den Kopf der Bevölkerung vor dem Weltkriege in Deutschland
etwa 810 M, in Großbritannien nur rund 100 M betrug Z. Sehr er»
Konzentration im englischen Bankwesen
in Millionen £
Jahr
Banken
Filialen
Kapital und
Depositen
Ende
Reserven
und Kontokorrentgelder
1890
104
2 203
67,82
368,66
1900
77
3 757
78,84
586,72
1910
45
5 202
80,94
720,68
1915
37
6 027
81,73
992,55
1920
20
7 257
128,15
1961,53
1925
19
8 075
129,00
1862,07
1929
16
9 815
141,59
1911,01
1932
16
10 066
135,30
2064.30
1936
15
10 266
133,60
2348,55
In Frankreich kamen vor Kriegsausbruch auf den Kopf der Bevölkerung
120, in den Vereinigten Staaten von Amerika 195 M Sparkaffeneinlagen.