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„revolutionäre Zersetzung der Industrie”*) ist eine historisch unvermeidliche
Etappe, über die man mit keinerlei Lamentierung
hinwegkommen kann. Gewiß, vom absoluten Standpunkt wäre es
sehr gut, wenn die Revolution und der Zusammenbruch der alten
Produktionsverhältnisse von keinem Zerfall der technischen Produktionsbeziehungen
begleitet wäre. Aber die nüchterne Beurteilung
der realen Prozesse, ihre wissenschaftliche Analyse sagt
uns, daß die Periode dieses Zerfalls historisch unvermeidlich
und historisch notwendig ist.
Der Zerfall in der technischen Hierarchie, der in einem bestimmten
Stadium des Prozesses der erweiterten negativen Reproduktion
eintritt, übt seinerseits einen Druck auf den Zustand
der Produktivkräfte aus. Die Produktivkräfte bestehen verschmolzen
mit den Produktionsverhältnissen in einem bestimmten
System der gesellschaftlichen Arbeitsorganisation, Der Zerfall
des „Apparates“ muß infolgedessen unvermeidlich eine weitere
Herabsetzung der Produktivkräfte nach sich ziehen. Auf diese
Weise wird der Prozeß der erweiterten negativen Reproduktion
außerordentlich beschleunigt.
Aus der obigen Analyse folgt, daß auf der Grundlage der zerspringenden
(alten, kapitalistischen) Beziehungen eine „Wiederherstellung
der Industrie“, von der die Utopisten des Kapitalismuß
träumen, unmöglich ist. Der einzige Ausweg besteht darin,
daß die unteren Kettenglieder des Systems, die grundlegende Produktivkraft
der kapitalistischen Gesellschaft, die Arbeiterklasse,
in der Organisation der gesellschaftlichen Arbeit eine dominierende
Stellung einnehmen. Mit anderen Worten: nur der Aufbau
des Kommunismus ist die Voraussetzung für eine Wiedergeburt
der Gesellschaft.**)
*) Prof. Grinewetzki: „Die Nachkriegsperspektiven der russischen Industrie"
(russisch),
**) Wie es sich auch für einen Apologeten des Kapitalismus gehört,
dessen geistiger Horizont nicht über die „Weltauffassung" eines Syndikat-