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staatlichung“ der Gewerkschaften und die faktische Verstaatlichung
aller Massenorganisationen des Proletariats ergibt
sich aus der inneren Logik des Transformationsprozesses selbst.
Die kleinsten Keimzellen des Arbeitsapparates müssen sich in
Träger des allgemeinen Organisationsprozesses verwandeln, der
planmäßig geleitet und geführt wird von der kollektiven Vernunft
der Arbeiterklasse, die ihre materielle Verkörperung in der
höchsten und allumfassenden Organisation, in ihrem Staatsapparat
findet.*) So verwandelt sich das System des Staatskapitalismus
dialektisch in seine eigene Umkehrung, in die Staatsform
des Arbeitersozialismus.
Keine neue Struktur kann früher geboren werden, bevor sie
zur objektiven Notwendigkeit geworden ist. Die kapitalistische
Entwicklung und der Zusammenbruch des Kapitalismus haben
die Gesellschaft in eine Sackgasse geführt, haben den Produktionsprozeß,
die Existenzbasis der Gesellschaft selbst unterbunden.
Die Erneuerung des Produktionsprozesses wird erst
unter der Herrschaft des Proletariats möglich, und daher ist
seine Diktatur eine objektive Notwendigkeit.
Eine Stabilität der entstehenden neuen Gesellschaft kann erst
erreicht werden bei einer größtmöglichen Verbindung, einem Kontakt
und der gemeinsamen Auswirkung aller organisatorischen
Kräfte. Und deshalb ist jene allgemeine Form des Arbeitsapparates,
von der wir oben sprachen, so notwendig. Aus dem blutigen
Taumel des Krieges, aus dem Chaos und aus Trümmern, aus
Elend und Zerstörung wächst der Bau der neuen, harmonischen
Gesellschaft empor.
*) Die stumpfsinnigen „Kritiker" von rechts verhöhnen gerne unsere
Vereine, Zeitungen und Festlichkeiten als „amtliche", aber verschweigen
schamhaft, daß bei der Arbeiterdiktatur die Amtlichkeit eine proletarische
ist. Damit wird bloß der heiße Wunsch bemäntelt, das „Amt“ möge sich
beständig in den Händen der Klassengegner des Proletariats befinden.