Full text : Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Die  Organisation.

Anordnung  und  Stapelung  der  hauptsächlich  vorkommenden  Kategorien  von  Aufbewahrungsgegenständen.

Gegenstand

Abstellordnun  g
,  ,rr  .  ,  1  innerhalb
nach  (Ffauptgruppe)  |  der  Hauptgruppe

Stapelung

Rohguß
(Umsatz  nach  Stück
und  Gewicht.)

Materialart
(Eisenguß,  Metallguß) ­


grundsätzlich  nach
Mod.-Nr.  (Wenn
mehrere  Konst.-B.
getrennt  numerieren, ­
  nach  Kennbuchstaben ­
  d.  Konstr.-B.
  u.  innerhalb
dies  .nach  Mod.  -Nr.)

Kleine  Gußteilo  in  den  Regalfächern  mit
regelmäßiger  Lagenbildung  stapeln.
Sperrige  Gußstücke  außerhalb  der  Regalfäoher
  als  freie  regelmäßige  Stapel  aufführen. ­
  (Siehe  Abb.)

Stangenmaterial
O  □  □  in
üblichen  Fabrikationslängen. ­
  (Umsatz ­
  nach  Gewicht.)

Materialart
(z.  B.  Bisen,  Stahl,
Messing,  Kupfer)

nach  Abmessungen
bzw.  Profil-Nummern, ­
  evtl,  nach
Qualitäten.

Kleine  0  in  Bündeln  von  je  einer  vorgeschrieb.
  Anzahl  Stangen,m.  Gewichtsangabe ­
  jedes  Bündels  a.  einem  Etikett.
Mittlere  0  in  Lagen  mit  Gewichtsangabe
jeder  Lage  auf  dazwischen  gelegten
Blechstreifen.  (Siehe  Abb.)
Bei  großen  0  aufschlagen  des  jeweiligen
Stangengewichts  auf  der  Stirnseite  (siehe ­
  Abb.  1),  Lagerung  ohne  weitere  Unterteilung. ­


Bandmaterial,
Drähte
in  Ringen  oder  auf
Spulen.  (Umsatz
nach  Gewicht.)

Materialart
(z.  B.  Eisen,  Stahl,
Messing,  Kupfer,
Wiederstandsmaterial) ­


nach  Abmessungen.
Bei  isolierten  Drähten ­
  außerdem  nach
Isolationsart.

In  Ringen;  Jeden  Ring  mit  Anhänger  versehen, ­
  der  das  Nettogewicht  angibt.  Je
5  oder  10  Ringe  zu  Stapeln  vereinigen
u.  deren  Gesamtgewichte  auf  besonderem ­
  Anhänger  angeben.  (Abb.)
Auf  Spulen;  Jede  Spule  mitAnhänger  versehen, ­
  der  das  Nettogewicht  angibt.  Die
Spulen  im  Regalfach  in  Lagern  stapeln,
mit  Gesamtgewichtsangabe  jeder  Lage
auf  besonderem  Anhänger.  (Abb.)

usw.

werden,  welche  zur  Pedanterie  führt  und  somit  den  gewollten  Zweck  der  höheren
Wirtschaftlichkeit  durch  unzweckmäßig  ausgedehnte  Ordnungsvorschriften  zunichte ­
  macht.  Der  triftigste  Grund  für  die  Schwierigkeit  der  genauen  Abwägung
zwischen  Ordnung  und  Wirtschaftlichkeit  liegt  darin,  daß  die  gesetzten  Ordnungen
mit  dem  wirklichen  Ablauf  des  Betriebes  genau  und  jederzeit  übereinstimmen
müssen.  Denn  es  ist  zu  beachten,  daß  die  Ordnungsregeln  nur  für  die  betriebliche
Wirklichkeit  hingenommen  werden,  daß  sie  diese  aber  nicht  selbst  darstellen,  daß
damit  also  einmal  die  peinliche  Übereinstimmung  der  Ordnungsvorschriften  mit
der  einem  reibungslosen  Betriebsablauf  entsprechenden  Ordnung  vorliegen  muß
und  ferner,  daß  die  gesetzte  Ordnung  bleibt,  während  der  Betrieb  weitergeht,  lebt,
sich  ändert,  ausdehnt,  zusammenzieht  und  verlagert.
Bekanntlich  entsteht  vielfach  der  so  viel  gelästerte  Bürokratismus  aus  Regeln
und  Vorschriften,  die  zur  Zeit  ihrer  Einführung  betriebsgerecht  und  richtig  waren,
sich  nur  den  veränderten  Verhältnissen  nicht  anpaßten.  Falsch  angesetzte,  zu
weit  getriebene  und  zu  starr  gehaltene  Ordnung  stört  die  Beweglichkeit  der  einzelnen ­
  Betriebsglieder  und  führt  dazu,  daß  ein  Schematismus  einsetzt  und  sich  die
Bearbeiter  hinter  ihre  Vorschriften  verstecken,  deren  Sinn  ihnen  nicht  geläufig  ist.
Schon  Kleinigkeiten  können  in  dieser  Hinsicht  große  Wirkungen  haben.  Ist  z.B.
der  Zeitpunkt  der  Materialausgabe  zu  selten  angesetzt,  so  kann  die  Arbeit  im
Betriebe  stocken  oder  die  vorbereitenden  Überlegungen  über  Art  und  Menge  des
benötigten  Materials  können  zu  lange  dauern;  an  der  Ausgabestelle  entsteht  Überfüllung ­
  und  Gedränge,  die  Ausgabe  selbst  wird  übereilt  und  ist  dadurch  mit
            
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