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Bankwechsel und Warenwechsel, wobei erstere das hauptsächliche
Material für Verkaufsraten, letztere für Ankaufsraten
bilden. Die Einteilung wird aber nicht immer streng
durchgeführt, vielfach werden für Bank- und Warenwechsel
An- und Verkaufkurse notiert.
Das wichtigste Objekt der Bank-Paper- und Verkaufraten-Gruppe
ist die telegraphische Auszahlung, telegraphic
transfer, die modernste Form der Verfügung über Auslandsguthaben,
Die t. t. Notiz bildet das Rückgrat der vielgestaltigen
asiatischen Sichten. Sie ist dazu vor allen anderen
Sichten befähigt, da ihr wegen der Einheitlichkeit
und gleichmäßig guten Qualität der zugrunde liegenden
Geschäftsabschlüsse — Gegenstand der Preisfestsetzung
sind telegraphische Überweisungen asiatischer Banken an
Banken in Europa und Nord-Amerika — und der durch
keine Zinsberechnung behelligten, bequemen technischen
Handhabung am meisten Marktcharakter zusteht. Hierzu
kommt als für die Preisbildung besonders bedeutsam der
Umstand, daß Auszahlung für die Banken das wichtigste
Mittel ist, um über freie Beträge in Europa zu verfügen,
daß also die „Spitzen", die sich aus dem Devisenkonto der
einzelnen Bank ergeben, für Angebot und Nachfrage nach
t. t. wesentlich entscheidend sind, und somit hier die letzte
Saldierung stattfindet.
Dem gegenüber sind die vereinzelten Ankaufnotizen
für t, t, von geringerer Bedeutung.
Von der technischen Seite der telegraphischen Auszahlungen
ist zu sagen, daß die Kosten der Überweisung
zu Lasten der Kommittenten gehen und daß der Größe der
Abschnitte nach beiden Seiten kein Limit gesetzt ist, was
auch von den anderen Sichten gilt.
Zur Gruppe der Verkaufkurse bezw, Bankwechsel gehören
auch die in Bezug auf Marktfähigkeit der Auszahlung
ähnlichen Sichtwechsel auf Banken in Europa, Amerika
usw., Bank bills on demand genannt. Ein wichtiger
Zweck dieser Notiz ist, die von Europa usw. einlangenden,
in europäischer Währung mit dem Vermerk „Zahlbar zum
Ziehungskurse der X-Bank auf Hamburg" ausgestellten
Wechsel mit den dortigen Importeuren in Landeswährung