Full text : Vieh und Fleisch in der deutschen Kriegswirtschaft

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1910  1911  1912  1913  1914
117  —135  J<  105—115  J(  113—161  Ä  131—158  Jl  107—129  J(
für  den  Doppelzentner  Schlachtgewicht.
Als  Jahrgänge  mit  hohem  Preisstände  wären  hiervon  die
Jahre  1910,  1912  nnd  1913  zu  bezeichnen.  Die  höchsten  Preise
für  Schweine  hatte  das  Jahr  1912,  für  Rinder,  Kälber  und  Schafe
das  Jahr  1913  gebracht.  Im  Jahre  1914  waren  bis  zum  Kriegsausbruch ­
  alle  Viehpreise  mit  Ausnahme  der  Schafpreise  zurückgegangen. ­
  Der  stärkste  Preisrückgang  betraf  die  Schweine.

b)  Klein  ha  ndels-Fleischpreife  vor  dem  Kriege.
Die  Kleinhandelspreise  für  Rindfleisch  blieben  in  Preußen,
wie  nachstehende,  einer  Zusammenstellung  von  Eßlen  entnommene
Tabelle  lehrt,  von  1890  bis  1900  mit  geringfügigen  Schwankungen
auf  etwa  gleicher  Höhe.  Es  kostete  das  Kilogramm  in
Pfennigen:

.1  a  h  r

Rindfleisch

Schweinefleisch

Kalbfleisch

H  a  m  in  e  l  f  l

1890

126  3f.

189  Sf.

‘  117  Jf.

121  <fs.

1891

128  „  '

130  „

118  „

125  „

1892

126  „

131  „

116  „

122

1898

121  „

132  „

114  „

118  „

1894

124  „

131  „

118  „

119  „

1695

126  „

126  „

121  „

122

1896

124  „

120  „

119  „

121  „

1897

124  „

128  „

120  „

121  „

1898

126  „

136  „

123  „

124  „

1899

126  „

132  „

126  „

125  „

1900

126  „

129  „

126  „

126

1901

127  „

138  „

128

128  „

1902

131  „

'  148  „

138  „

132  „

1903

133  „

138  „

137

136  „

1904

184  „

131  „

139  „

189  „

1905  ‘

148  „

154  „

149  „

147  „

1906

152  „

166  „

161  „

159  „

1907

153  „

148  „

159  „

161  „

1908

149  „

149  „

156  „

160  „

1909

155

161  „

174  „

166  „

1910

161  „

163  „

182  „

171  „

,  d.llit  dem  Jahre  1901  begann,  wie  die  Tabelle  zeigt,  ein  allge-»wines
  Ansteigen  der  Fleischpreise,  das  nur  durch  ein  kurzes  Sinken
Heft  17/18/10  B
            
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