Full text : Vieh und Fleisch in der deutschen Kriegswirtschaft

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und  ein  die  Höchstgrenze  überschreitender  Verlust  dem  Händler  aufgebürdet ­
  wird,  wie  dies  z.  B.  im  Großherzogtum  Hessen  geschieht,  oder
daß  ganz  allgemein  zur  Abnahme  des  Schlachtviehs  nach  Nampengcwicht
  übergegangen  wird.  Bei  Händlervieh  ans  Schlachtviehinärktcn  der
Städte  Berlin,  Hamburg  unb  Dresden  im  Frieden  angestellte  Er-Hebungen
  haben
bei  Großvieh  Verluste  von  0,41—6,61  %
„  Kälbern  von  0,16—5,44%  .
Schweinen  von  3,21—7,13  %
des  Lebendgewichts  ergeben.
Nach  H  e  r  t  e  r  und  Wilsdorf  wurden  bei  Masttieren  ge-^gcntlich
  der  Mastviehansstellnngen  für  den  Transport  von  der
ErzeugungS-  bis  zur  Verbrauchsstelle  folgende  Ge  wicht  S  v  c  r  I  n  st  e

festgestellt':
%  km
bei  Kälbern  4,2  (270)
„  alten  Bullen  4,5  (239)
,,  allen  Färsen  4,9  (222)
„  jungen  Bullen  5,5  (256)
„  mittelalten  Färsen  5,9  (329)
„  alten  Ochsen  6,1  (359)
„  jungen  Färsen  6,5  (400)
„  jungen  Ochsen  7,3  (310)

Infolge  der  bei  Stallrinder»  heute  notwendig  gewordenen
extensiven  Fütternngswcise  ist  jetzt  mit  höheren  Gewichtsverlusten  zu
rechnen.  Die  Heeresverwaltung  hat  für  die  gegenwärtige  Zeit
10  %  bei  Großvieh,
12%  bei  Schweinen  und  Hammeln
5ls  höchste  zulässige  Gewichtsverluste  festgesetzt.
Eines  der  sichersten  Mittel,  dem  M  i  st  st  a  n  d  der
ilbersütter  ung  und  der  damit  z  u  sa  m  menhängendc  n
"  Ermäßigen  Transportverln  st  e  a  b  z  u  h  c  l  f  c  n  ,
bildet,  worauf  n  a  ch  m  a  l  s  hingewiesen  sei,  die  L  i  c  -
l  e  r  u  n  g  „  a  ch  R  a  m  p  e  n  g  e  w  i  ch  t  d  e  s  B  c  st  i  m  in  u  n  g  s  o  r  t  e  s,
deren  schleunige  allgemeine  Du  r  ch  f  ü  h  r  n  n  g  a  n  -
zustreben  ist.
^  Während  die  Festsetzung  der  Preise  für  Kälber  und
Schafe  dem  Ermessen  der  Landeszentralbehörden  überlassen  bleibt,  sind
für  Schlachtschweine  und  Schlachtrinder  geltenden  Höchst-
            
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