Full text: Tote und lebendige Wissenschaft

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durch welche der letztere sich als wirksames Glied der Volks 
wirtschaft ausweist, nämlich als eine solche Zelle der Volks 
wirtschaft, die im gesamten Kreisläufe von Erzeugen und Ver 
brauchen sich als vollgültig leistend bewährte. 
Welche Stellung hat nun dieser organisch gefaßte Tausch 
in unserer obigen Tafel?: Er bedeutet, daß die Ergebnisse 
der Werkreife auch ihre Marktreife gefunden haben, d. h. auf 
eine höhere Reifestufe gekommen sind, ähnlich etwa wie wenn 
das Eisen aus dem Hochofen in das Walzwerk kommt. Nun 
erklärt sich auch, warum er in unserer obigen Tafel des Stufen 
baues nicht vorkommen kann: darum nicht, weil er uns nicht 
subjektive Akte bedeutet, durch deren Zusammensetzung das 
Gebilde „Markt" oder gar „Volkswirtschaft" entstünde; son 
dern eine Form der organischen Jn-Verbindung-Bringung der 
Unterganzheiten (Betriebe) oder, vom Standpunkte der Ein 
zelnen aus: eine Form der Eingliederung der Einzelnen (Käufer 
und Verkäufer) in schon vorgegebene Ganzheiten, die aber nun 
erst konkretisiert (verwirklicht) werden*). 
Hieraus folgt: Der Tausch kann nun darum 
in der obigen Tafel nicht eigens vorkom 
men, weil er in der Stufe der Marktreife 
ganz allgemein enthalten ist. „Allgemein" 
will aber besagen, daß die Marktreife nicht unbedingt und 
ausschließlich durch „Tausch" (durch Handel) vor sich gehen 
muß. Sie kann auch mehr oder weniger unmittelbar durch 
einen Akt der Gemeinsamkeitsreife bewirkt werden. Man 
denke an die Fronhofswirtschaft des Mittelalters, an die 
Kriegswirtschaft, an die „Konsumvereine", an die „Quoten- 
festsetzungen" von Kartellen und genossenschaftsähnlichen 
Verbänden. Hier hat sich der Tausch in verschiedene Formen 
von „Z u 1 e i l u n g", die durch Gemeinsamkeits- 
*) S. die ausführt. Darstellung in der früheren Abhandlung, oben 
S. 50 ff., bes. S. 56 f.
	        
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