fullscreen: Die deutsche Wirtschaft

Banken. (1 bis 5) 
1. Kommerzienrat Eduard Beit von Speyer, 
Geb, 1860 in Hamburg. Nach Besuch des dortigen Gymnasiums kaufmännische 
Lehre in einem Im- und Exporthaus daselbst. Weitere Ausbildung und Tätigkeit 
in London, Paris und New York. 
Seit 1892 ansässig in Frankfurt a. M., zuerst als Prokurist, seit 1896 Teilhaber 
des Bankhauses Lazard Speyer-Ellissen, 
2. Dr. Arthur von Gwinner, 
Leiter der Deutschen Bank. 
Geb, 1855 in Frankfurt, 1873 Banklehrling, vier Jahre in London, in Madrid 
selbständig, Konsul des Deutschen Reichs, Nach 10 Wanderjahren Bankmann in 
Berlin, Ende 1893 im Vorstand der Deutschen Bank. 1901 Nachfolger von Georg 
von Siemens in der Leitung der deutschen Eisenbahnunternehmungen in der Türkei. 
Ohne den verbrecherischen Weltkrieg war die Deutsche Bank, an ihrer Geschäfts- 
ausdehnung und dem ihr geschenkten Vertrauen gemessen, 1915 die größte Bank 
der Welt. Trat 1919 aus dem Vorstande der Deutschen Bank in deren Aufsichts- 
rat über, 
3. Geh. Kommerzienrat Dr, h. c. Dr.-Ing, e. h. Louis Hagen. 
Geb. 15. Mai 1855 Köln, Teilh, der Bankgeschäfte A, Levy u. Sal. Oppen- 
heim jr, & Co., Ehrendoktor d. Univers, Bonn, Köln, der Techn. Hochsch. Aachen, 
Ehrenb, der Univers, Köln, Vors. der I.- u. Handelskammer Köln, des Wirtschafts- 
aussch, u. d, Verein. d, Handelskammern des bes, Gebietes, M. d. Pr. Staatsrats, 
des Reichswirtschaftsrats, des Provinziallandt., des Generalrats der Reichsbank, 
des Reichseisenbahnrats, des Landeseisenbahnrats Köln, des Rhein- u. des Landes- 
wasserstraßen-Beirats, V.-M. d, D, I.-- u. Handelstags, stellv. Vors. d. Landesaus- 
schusses der Pr. Handelskammern, M, d. Kur, d. Univers. Köln, Stadtver. Mitgl. 
d. Friedensdelegation, Teiln, an d. Beratungen in Berlin, Spa, Versailles, Genua u. 
allen Verh, des Rhein-Ruhrkampfes, Vors. und stellv. des A. großer industr. 
Werke, A.-M, zahlreicher Industrie-, Handels-, Versicherungsgesellschaften und 
Banken, Mitgl, der Intern. Handelskammer zu Paris, 
4. Geh. Kommerzienrat Gustav von Klemperer, 
Österr,-Ungar. Generalkonsul, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Dresdner Bank, 
Ehrensenator der Techn. Hochschule Dresden, 
Geb, 25, April 1852, 1866 Banklehrling. 1867 Beamter, 1871 bis 1891 Einzel- 
prokurist, dann Teilhaber des Bankhauses Robert Thode & Co. 1891 bis 1914 
Vorstandsmitglied der Dresdner Bank, 1914 stellvertr. Vorsitzender des Aufsichts- 
rates, 1925 Vorsitzender, Stellvertr. Vorsitzender der Sächsischen Bank zu Dresden 
(Sächs, Notenbank), Vorsitzender und stellvertr. Vorsitzender zahlreicher, besonders 
sächsischer, industrieller Unternehmungen u.a. m, 
5. Franz von Mendelssohn. 
Präsident des D, Industrie- und Handelstages, 
Geb. zu Berlin 29, Juli 1865, juristisches Studium, 1888 Referendar, 1889 in 
das Bankhaus Mendelssohn & Co., Mitinhaber 1892. Bei Gründung der Handels- 
kammer Berlin (1902) Mitglied und Vizepräsident, 1914 Präsident. Vorstand des 
Deutschen I- und Handelstages 1906—1914; seit 1921 Präsident. 1902—1913 belgi- 
scher Generalkonsul, 1913 Berufung in das Preuß, Herrenhaus. 1922 M. des Vorl. 
Reichswirtschaftsrats, Im Generalrat der Reichsbank, 1921 Präs. des Verwaltungs- 
rates der Treuhandverw. für das D.-Niederl. Finanzabkommen. 
(Photo Transozean-G, m, b. H., Berlin), 
Tafel! Xill
	        
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