Full text : Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

153

Uebersicht  der  Dividende.

Aktien-Amortisationsfonds


Betriebsjahr.

Betrag  der  Dividende. ­


:  iif
ÄS-Jährliche


Zuweisung.

Vom  16.  Nov.  1883

M.

M.

bis  80.  Juni  1887

215  600

5

•

1887—1888

115  500

4

—

1888—1889

150  000

5

—

1889—1890

210  000

7

11041,85

1890-1891

240  000

8

21  913,11

1891—1892

240  000

8

24  476,76

1892—1898

270  000

9

40  998,72

1893—1894

300  000

10

45  058,23

1894-1895

300  000

10

42  484,98

1895—1896

300  000

10

43  501,87

1896—1897

300  000

10

42  435,24

1897—1898

800  000

10

42  680,21

1898—1899

300  000

10

41  880,62

1899—1900

300  000

10

41  531,20

1900—1901

380  000

11

51  922,34

1901—1902

830  000

11

53  141,94

1902—1903

330  000

11

52  518,21

1903-1904

360  000

12

63  587,55

1904—1905

360  000

12

63  855,61

1905—1.906

360  000

12

61  971,89

1906—1907

860  000

12

62  959,87

1907-1908

360  000

12

63  171,79

vorausgesetzt,  daß  der  Amortisationsfonds  in  voller  Höhe  ausgestattet  ist,  was
nach  dem  Stande  der  bisherigen  Entwicklung  mit  Sicherheit  anzunehmen  ist.  Im
Jahre  1982  geht  das  „Salzwerk  Heilbronn"  ohne  Kostenentschädigung  in  den
Besitz  der  Stadt  über.
Recht  erheblich  sind  auch  die  finanziellen  Erträge,  welche  ans  den  verschiedenen ­
  Steuern  an  Stadt  und  Staat  fließen.  Allen  voran  ist  hier  die  Salzsteuer
zu  nennen,  welche  das  Reich  erhebt  und  die  6  Mk.  für  den  Zentner  Speisesalz
beträgt.  Welche  gewaltige  Steuersnmme  hier  allein  das  Salzwerk  Heilbronn
aufgebracht  hat,  ist  aus  der  Tatsache  zu  entnehmen,  daß  in  21  Betriebsjahren
nicht  weniger  als  29663  924,75  Mk.  Salzsteuer  entrichtet  wurden,  von  welchem
Betrage  das  Heilbronner  Hanptzollamt  15  106  733,65  Mk.  vereinnahmte.  Daneben ­
  hat  das  Salzwerk  Heilbronn  von  der  Gründung  bis  zum  Jahre  1908
an  Steuern  für  Gebäude,  Grundstücke,  Gewerbe,  Einkommen  und  Kapital  insgesamt ­
  955  559,39  Mk.  an  den  Staat  Württemberg  und  an  die  Stadt  Heilbronn ­
  geleistet.  Im  Jahre  1908  stellte  sich  der  Steueranteil  von  Staat  und
Stadt  beispielsweise  wie  folgt:  Der  gesamte  abgeführte  Steuerbetrug  bezifferte
sich  auf  88192,68  Mk.,  hieran  hatte  der  Staat  mit  28  336,80  Mk.  und  die
Stadt  mit  59,855,88  Mk.  Anteil.  Das  „Salzwerk  Heilbronn"  steht  mit  dieser
Steuerleistnng  weitaus  an  erster  Stelle  unter  den  Steuerzahlern  der  Stadt
Heilbronn,  da  der  nächstgrößte  Steuerzahler  erst  mit  einem  Betrag  von  17  000  Mk.
erscheint.  So  ist  das  Salzwerk  für  die  Stadtfinanzen  Heilbronns  ein  überaus
wichtiger  Faktor  geworden  und  es  wird  verständlich,  weshalb  die  Stadt  bei  der
            
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