fullscreen : Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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ergeben, daß er Aussagen, die für ein rein individuelles Erkenntnisobjekt
 gewonnen sind, zu generellen erhebt, indem sie
wenigstens annähernd auch für die Depressionsperiode zutreffen
 sollen, werden wir später bei der Diskussion des Zinsproblems
 studieren. Jedenfalls aber können wir jetzt schon
soviel feststellen, daß diese neuerdings gemachten Einschränkungen
 diese Folgen nicht vollständig ausmerzen können,
da bezüglich der Depressionsperiode für Schumpeter eben
immer noch eine weitgehende Annäherung an einen entwicklungslosen
 Zustand vorliegt, die Aussagen Schumpeters für
seine Statik im großen und ganzen also auch hierfür übernommen
werden müssen, was deutlich genug aus Schumpeters Feststellung
 hervorgeht, daß der Zins in der Depressionsperiode
eliminiert werden müßte, wenn sie nur lange genug dauern
würdel). Es ist auch ganz erklärlich, daß Schumpeter sich
bemühen muß, die Geltung seiner für die Statik gewonnenen
Resultate auch für die Depressionsperiode plausibel zu machen,
denn sonst würde er selbst seine Statik von vornherein als individuelles
 Erkenntnisobjekt diskreditieren.
Ehe wir zu einem neuen Thema übergehen, müssen wir
noch Schumpeters zweites Argument, das er zur Begründung
der Unterscheidung von Statik und Dynamik, wie er sie vornimmt,
 anführt, diskutieren: Die Neuerungen in der Wirtschaft
vollziehen sich in der Regel nicht so, „daß erst neue Bedürfnisse
spontan bei den Konsumenten auftreten und durch ihren Druck
der Produktionsapparat umorientiert wird ..., sondern So,
daß neue Bedürfnisse den Konsumenten von der Produktionsseite
 her anerzogen werden, sodaß die Initiative bei der letzteren
liegt — einer der vielen Unterschiede zwischen dem Absolvieren
des Kreislaufes in gewohnten Bahnen und dem Entstehen neuer
Dinge: Im ersteren Falle ist es zulässig und im zweiten ist es das
nicht, Angebot und Nachfrage einander als prinzipiell unabhängige
 Faktoren gegenüberzustellen. Woraus folgt, daß es
eine Gleichgewichtslage im Sinne des ersteren Falles im zweiten
nicht geben kann‘2).

1) Schumpeter, Entgegnung, $S. 614/16; Schumpeter, Entwicklung,
5. 302. 2%) ebda., S. 100, vgl. auch S. 137,
            
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