Full text : Zur Wertzollfrage

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Wertunterschiede  für  die  Gewichtseinheit  vorherrschen,  und
bei  welchen  Warengattungen  die  Wertunterschiede  von
vornherein  zu  gering  erscheinen  müssen,  um  die  Einführung ­
  der  Wertverzollung  und  der  mit  ihr  in  gewissem
Grade  verbundenen  Umständlichkeiten  auch  nur  entfernt
in  Frage  kommen  zu  lassen.
Wo  klaffende  Weltunterschiede  innerhalb  derselben
Warengattung  festgestellt  werden  können,  werden  sich  wohl
hieran  möglichst  genaue  Erhebungen  darüber  anschließen
müssen,  welchen  Anteil  der  Wert  der  hochwertigen  Teile
der  Warengattung  am  Gesamtwerte  hat,  denn  auch  da,
wo  dieser  Anteil  ein  zu  geringer  ist,  wird  lediglich  aus
diesem  Grunde  vom  Wertzoll  abgesehen  werden  und  sein
Ersatz  durch  einen  Gewichts-  oder  Stückzoll,  möglichst  in
Abstufung  der  Zollsätze  nach  Veschaffenheitsunterschieden
des  Zollguts,  erfolgen  können.
Mit  Rücksicht  auf  Spezialfragen  handelspolitischer  Art
möchte  ferner  die  Feststellung  notwendig  werden,  welche
Länder  es  sind,  die  bei  einer  für  den  Wertzoll  in  Frage
kommenden  Warengattung  hochwertige  oder  tiefwertige
Arten  der  Gattung  liefern,  und  in  welchem  Mengenum»
fang  und  welcher  Werthöhe  dies  bei  der  einzelnen  Art
und  dem  einzelnen  Lande  der  Fall  ist.
Endlich  kann  es  da,  wo  es  sich  mehr  um  die  finanzals
  handelspolitische  Seite  der  Frage,  d.  h.  um  die  vorzugsweise ­
  Erfassung  des  Luruskonsums,  zu  handeln  haben
wird,  eine  beachtenswerte  Aufgabe  werden,  Annäherungsziffern
  für  den  schließlichen  Kleinhandelspreis  zu
            
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