Full text : Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

1917
Februar  Mai  September
17,7  19,479  20,956
Frankreich  hat  danach  seinen  Notenumlauf,  absolut  betrachtet, ­
  wohl  um  einige  Milliarden  stärker  vermehrt  als  Deutschland, ­
  relativ  betrachtet  aber  ist  seine  Vermehrung  geringer,  da
es  schon  vor  dem  Weltkriege  einen  doppelt  so  großen  Papiernmlaus
  hatte,  während  er  jetzt,  die  Darlehenskassenftheine  eingerechnet, ­
  nur  wenig  geringer  ist!
3h  Rußland  betrug  der  Notenumlauf  in  Millionen  Rubel:
Juli  1914:  1634  Dez.  1916:  8462  Aug.  1917:  13646
Dez.  1914:  2864  April  1917:11154  Sept.  1917:  15850
Dez.  1915:  5305  Juni  1917:11889
Die  ohne  Golddeckung  auszugebende  Löchstmenge  von  Banknoten ­
  war  vor  dem  Kriege  aus  300  Millionen  Rubel  festgesetzt.
Tatsächlich  betrug  sie  im  Juli  1914  bei  einem  Goldbestand  von
1600  Millionen  Rubel  nur  34  Millionen  Rubel.  Sie  wurde  dann
immer  weiter  bis  zum  Sturze  des  zarischen  Regiments  auf  6,5  Millionen ­
  Rubel  erhöht.  Seitdem  find  immer  weitere  Erhöhungen
vorgenommen  worden.  Mitte  März  1917  auf  8,5,  Ende  Mai  auf
10,5,  Ende  Juli  auf  12,5,  Ende  September  auf  14,5  und  Ende
Oktober  auf  16,5  Milliarden  Rubel.
Rußland  wird  bis  Ende  1917  seinen  Papierumlauf  etwa
verzehnfacht  haben,  gegen  eine  Versechsfachung  bei  uns.

Die  Bank  von  Italien  hatte  im  Juni  1914  einen  Notenumlauf ­
  von  1,68  Milliarden  Lire,  der  Ende  1914  auf  2,16,  Ende
1915  auf  3,04,  Ende  1916  auf  3,8,  Ende  April  1917  auf  4,  Ende
3uni  1917  auf  4,47  Milliarden  Lire  gestiegen  war.  Dazu  kommen
der  Notenumlauf  der  Bank  von  Neapel  mit  770  Millionen  Lire
Ende  1915,  910  Millionen  Lire  Ende  1916  und  1040  Millionen
Lire  Ende  April  1917,  1104  Millionen  Lire  Ende  Juni  1917,
und  der  der  Bank  von  Sizilien  mit  158,  183,  215  und  245  Millionen ­
  Lire  an  denselben  Terminen.  Daneben  sind  aber  auch  noch
Staatsnoten  ausgegeben  worden:  Ende  Juni  1914  99,  1915  366,
36
            
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