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Das Land
Stromes abgewonnen wurden. Im Süden des Delta erweitert
sich die Donauniederung zu einer Fläche, die ebenfalls durch die
Ablagerungen der Gewässer gebildet wurde.
Die Gemäss e rRurnäniens gehören zum Flußgebiete der Donau,
welche die Walachei ihrer ganzen Länge nach und die Moldau im
Süden bespült. In die Donau ergießen sich aus Rumänien 7 Nebenflüsse
erster Ordnung und zwar: Schyl mit den Zuflüssen Jales,
Tismana, Motru, Blahnita, Eilort, Amaradia, Aluta mit Lotru,
Olteh, Terlui, Topolog, Vedea mit Dunoasa, Teleorman, Argey
mit Välsan, Räul Doamnei, Bratia, Raul Targului, Argeyel,
Dämbovita, Jalonnfa mit Cricova, Prahova, Doftana, Teleajen,
Seiet mit Suceava, Moldova, Bistrita, Trotuy, Putna, Buzeu
und Bärlad, endlich Prut.
Von diesen Nebenflüssen hat bloß die Vedea ihren Ursprung
im Hügellande; alle anderen entspringen in den Bergen in einer
durchschnittlichen Höhe von mehr als 1000 m. Aber die Menge des
von ihnen geführten Wassers bestehen keine Aufzeichnungen. Nachdem
die Wassermenge einerseits von der Niederschlagsmenge,
andererseits von der Größe des Niederschlagsgebiets abhängt und
die Niederschlagsverhältnisse in den Ostkarpathen nahezu jenen in
den Nordostkarpathen gleich sind, kann auf Grund der von dem österreichischen
hydrographischen Zentralbureau bei der Bystryca nadwornianska
vorgenommenen Messungen, welche für eine Niederschlagsfläche
von 624 qkm eine Wassermenge von 23,8 Sekundenhektolitern
ergeben haben, für das Niederschlagsgebiet Rumäniens
nach der Proportion (x: 115.817 = 23,8:524) eine Wassermenge
von rund 6000 Sekundenhektolitern angenommen werden, welche
bei der gegebenen Fallhöhe von durchschnittlich 1000 m annähernd
(5000x1000=) 5000000 potentielle Pferdekräfte ergibt. Diese
Kraft ist bisher so gut wie gar nicht ausgenutzt, wie denn überhaupt
die Flüsse Rumäniens durchaus vernachlässigt werden. Ihre Ufer
sind nicht geschützt, die Flußbetten wechselnd und nicht reguliert,
die Wasserstände sehr unregelmäßig. Große Überschwemmungen
wechseln mit Trockenperioden ab. Namentlich infolge der fortschreitenden
Entwaldung der Berge fließen die Wässer aus den Karpathen
in den ohnehin meist kurzen Flußläufen sehr rasch ab. Die
Möglichkeit einer ausgiebigen Verwertung der vorhandenen Wasserkräfte
und mit ihr in Verbindung einer planmäßigen künstlichen
Bewässerung, welche das Risiko einer gefährlichen Sommerdürre
ausschalten und die Steppen des Baragan und Bärnov urbar
machen würde, wurde bisher ebensowenig in Erwägung gezogen,
wie jene der Schiffbarmachung der größeren Flüsse.
Außer den Flüssen kommen in Rumänien zahlreiche stehende