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Materieller Fortschritt und Verteilung.
Buch IV.
zu verschaffen, so wird eine Verbesserung, die seine Fähigkeit, Nahrungsmittel
hervorzubringen, vermehrt, auch seine Fähigkeit, sich Kleider
und Gbdach zu verschaffen, erhöhen. Wenn sein Wunsch nach mehr und
besserer Nahrung und sein Wunsch nach mehr und besseren Kleidern
und Obdach gleich wären, so würde eine Verbesserung auf dem einen
Arbeitsgebiete genau gleichbedeutend fein mit einer gleichen Verbesserung
auf dem anderen. Wenn die Verbesserung die Kraft feiner Arbeit
zur Ljervorbringung von Nahrungsmitteln verdoppelte, so würde er
ein Drittel weniger Arbeit auf die Produktion von Nahrungsmitteln
und ein Drittel mehr auf die Beschaffung von Kleidern und Obdach
verwenden, verdoppelte die Verbesserung seine Kraft, sich Kleider
und Obdach zu verschaffen, so würde er ein Drittel weniger Arbeit
auf die Versorgung mit diesen Dingen verwenden und ein Drittel mehr
auf die Produktion von Nahrungsmitteln. In jedem Falle würde das
Resultat das gleiche sein: er wäre imstande, mit derselben Arbeit ein
Drittel mehr an Ouantität oder Oualität all der von ihm gewünschten
Dinge zu erlangen.
Und so erhöht, wo die Produktion mit Teilung der Arbeit zwischen
den einzelnen betrieben wird, die Zunahme der Fähigkeit, eins der von
den gesamten Produzenten gesuchten Dinge hervorzubringen, die Fähigkeit,
andere zu erhalten, und wird die Produktion der anderen in einem
Umfange vermehren, der durch das Verhältnis der Arbeitsersparnis
zur Gesamtsumme der aufgewendeten Arbeit und durch die relative
Stärke der Bedürfnisse bestimmt wird. Zch kann mir keinerlei Güter
vorstellen, nach denen die Nachfrage durch Ersparnisse in der für die
Erzeugung anderer erforderlichen Arbeit erhöht werden würde. Leichenwagen
und Särge sind als Beispiele von Dingen angeführt worden,
nach denen die Nachfrage aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zunehmen
werde, allein dies ist nur bezüglich der Ouantität richtig. Daß die größere
Kraft des Angebots eine Nachfrage nach kostspieligeren Leichenwagen
und Särgen herbeiführen würde, kann niemand bezweifeln, der darauf
geachtet hat, wie stark der Wunsch ist, den Toten durch kostbare Leichenbegängnisse
Achtung zu bezeugen.
Auch ist die Nachfrage nach Nahrungsmitteln nicht beschränkt,
wie in den nationalökonomischen Räsonnements häufig, aber irrtümlich
angenommen wird. Ulan spricht häufig von den Unterhaltsmitteln,
als ob sie eine feststehende Ouantität wären; dies sind sie aber nur insofern,
als sie ein bestimmtes Minimum haben. Weniger als eine gewisse
Menge wird keinen Menschen am Leben erhalten, und weniger als eine
etwas größere Menge wird keinen Menschen bei guter Gesundheit erhalten.
Aber über dieses Minimum hinaus können die Unterhaltsmittel,
welche ein Mensch verbrauchen kann, fast ins Unbestimmte vermehrt
werden. Adam Smith sagt und Ricardo unterschreibt es, daß das verlangen
nach Nahrung in jedem Menschen durch die geringe Aufnahmefähigkeit
des menschlichen Magens beschränkt werde; aber dies ist offenbar