Full text : Wirtschaft als Leben

Haushalten  und  Unternehmen,  XVIII.

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Das  Problem  habe  ich  zu  lösen  versucht,  um  die  Probe  auf  ein
bestimmtes  Vorgehen  zu  tun.  Dieses  Vorgehen  soll  der  Gesamtheit
fruchten,  aus  der  unser  Problem  nur  ein  vereinzeltes  Glied  vorstellt.
Diese  ganzen  Probleme  wollen  auf  jenem  Wege  in  Einheit  gelöst
sein.  Eine  Aufgabe,  die  nicht  in  das  eigentliche  Arbeitsgebiet  der
Nationalökonomie  fällt,  und  doch  zu  ihr  gehört.  Die  Arbeit,  die  hier
zu  leisten  ist,  bedeutet  vom  Standpunkte  der  Nationalökonomie  nur
e in  Rüsten  zur  Arbeit.  Denn  in  dieser  Wissenschaft  gilt  es,  Erlebtem
nachzuleben:  Forschung  in  Tatsachen  1  Jene  Aufgabe  jedoch
verweist  im  engeren  Sinne  auf  Theorie.  Eine  Theorie,  die  sich  auf
den  Boden  der  Gemeinen  Erfahrung  stellt,  selber  der  Tatsachen  entraten
kann,  dem  Forschen  in  Tatsachen  aber  die  Wege  ebnen  will:  Theorie
Vor  den  Tatsachen!  Im  Grundsätze  müßte  sie  ihr  Werk  erfüllt
haben,  ehe  man  dort  anfangen  könnte.  An  diesen  Gang  ist  aber  die
Wissenschaft  nicht  gebunden.  Für  den  Erfolg  jener  Theorie  liegt  ein
taugliches  Surrogat  vor.  Zur  einen  Seite  ist  es  mit  der  ungeläuterten
Alltagskenntnis  gegeben.  Zur  anderen  Seite  verbindet  es  sich
mit  dem  unbefangenen  Gebrauch  jener  Worte,  die  es  wohl  schlecht
ent gelten,  wenn  man  ernstlich  „Grundbegriffe“  hinter  ihnen  sucht,
während  s ' e  gute  Dienste  tun  als  die  rohen,  aber  handlichen  Werkzeuge
er  Forschung:  Grundwortei  Mit  ihnen  ist  die  Forschung  inzwischen
versorgt,  und  jene  Theorie  findet  Zeit,  in  Ruhe  und  Frieden  auszureifen.
In  Ruhe,  weil  ihr  im  Geiste  jenes  Vorgehens  der  Wahn  erspart
•’  C ' a ^  s * e  Fir  den  Wortgebrauch  der  Forschung  verantwortlich  sei.
kJ 1  Sle  die  Worte  seitab  liegen  läßt,  mit  denen  die  Forschung  arbeitet,
i^ nru d'gt  sie  diese  nicht.  Sie  hofmeistert  sie  nicht  im  Gebrauche
^rer  Werkzeuge;  und  so  bleibt  es  ihr  erspart,  die  Ohnmacht  solcher
U  un S  zu  empfinden!  Und  wieder  im  Geiste  jenes  Vorgehens  ist
ei gene  Arbeit  eine  friedliche.  Gewiß  gilt  es  da  Aufgaben,  die
der  R  S  ^ en  ersten  Anlauf  zu  lösen  wären!  Es  gilt  ja  ein  Werk
der  r,'-  e ° r  ’ n  das,  was  uns  Allen  geistiger  Gemeinbesitz  ist.  Da  kann
a j g  lnze lne  nie  das  endgültig  letzte  Wort  sprechen.  Nirgends  mehr
Kritik Cr  k CC * ar ^  es  der  Mitarbeit,  und  der  nachprüfenden,  läuternden
ist  1  ^er  sobald  Streit  nur  im  Zeichen  des  Problems  geführt  wird,
zur  ^  .^ acllstre d,  der  sofort  ersprießlich  wirkt,  und  am  letzten  Ende
schaff  1 ” trac Ft  führen  muß.  Wortstreit,  diese  Geißel  der  Wissenp
  da  im  Wesen  ausgeschlossen.
Stund  ° rSChung  und  Theorie  marschieren  dann  getrennt,  um  zur  rechten
verlieren^M^  ™  SchIagen -  Die  Fühlung  miteinander  können  sie  nie
alles  p**"  *  k  *? er  Theorie  klärt  sich  jene  Alltagskenntnis  ab,  von  der
sc  en  in  Tatsachen  zehren  muß.  Die  Theorie  fruchtet  also
            
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