Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Die  besten  Indexnummern  der  Kaufkraft.

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Dieser  Bericht  wurde  nach  reiflichster  Überlegung  von  einem  außerordentlich ­
  kompetenten  Komitee  erstattet,  das  aus  folgenden  Mitgliedern  bestand: ­
  S.  Bourne,  F.  Y.  Edgeworth  (Sekretär),  H.  S.  Foxwell,  Robert  Giffen,
Alfred  Marshall,  J.  B.  Martin,  J.  S.  Nicholson,  R.  H.  Inglis  Palgrave  und
H.  Sidgewick.  Der  Bericht  gibt  auch  eine  genaue  technische  Beschreibung
der  Artikel,  deren  Preisnotierungen  zu  benutzen  sind  (z.  B.  von  rohem
Eisen,  dem  sogenannten  „Scotch  pig  iron“)  und  ebenso  den  Preistarif  oder
die  anderen  Quellen  für  Preisnotierungen  (beispielsweise  für  Weizen  das
„Gazette  average“).
Dieser  Vorschlag  des  britischen  Komitees  könnte,  mit  einigen  geringfügigen ­
  Änderungen,  für  amerikanische  Zahlen  verwendbar  gemacht  werden.
Wir  haben  in  Amerika  eine  ganze  Anzahl  von  Indexnummern  von  Engrospreisen, ­
  von  denen  die  Nachstehenden  die  wichtigsten  sind:  1.  die  von
Roland  P.  Falkner  im  Aldrich  Senate  Report  verzeichneten  Indexnummern,
welche  die  Zeitperiode  von  1840  bis  1891  umfassen  und  mit  dem  Jahre  1860
beginnend  223  Warengattungen  enthielten.  Die  Resultate  wurden  auf
zweierlei  Art  gegeben,  und  zwar  sowohl  gewogen,  wobei  das  Abwägen  dem
relativen,  in  diesen  Artikeln  gemachten  Aufwande  oder  den  von  Arbeitern
benutzten  gleichartigen  Gegenständen  gemäß  vorgenommen  wurde,  und
auch  ungewogen.  2.  die  vom  Arbeitsamt  der  Vereinigten  Staaten  für  251
bis  261  Warengattungen  gelieferten  Indexnummern,  deren  Aufzeichnung
mit  dem  Jahre  1890  begann  und,  wie  man  allgemein  annimmt,  jedes  Jahr
veröffentlicht  werden  soll.  3.  Die  Indexnummern  von  Dun  vom  Jahre  1860
bis  1906,  die  vor  kurzem  von  Dr.  J.  P.  Norton  für  Gibson  fortgesetzt
wurden,  und  4.  seit  dem  Jahre  1895  Bradstreets  Indexnummern  für
96  Warengattungen.
Es  ist  unnötig,  auf  eine  ausführliche  Kritik  dieser  Indexnummern  einzugehen. ­
  Im  großen  ganzen  scheinen  sie  zu  viele  Warenarten  zu  enthalten
und  sind  außerdem  auf  dem  nicht  einwandfreien  System  der  festen  Basis
aufgebaut.  Es  würde  von  großem  Vorteil  sein,  wenn  wir  uns  in  Amerika
für  ein  System  entschließen  könnten,  das  nicht  nur  allgemein  maßgebend
wäre,  sondern  auch  die  Ergebnisse  wenigstens  einmal  im  Jahr  und  zwar
pünktlich  lieferte.
Für  praktische  Zwecke  ist  der  „Medianwert“  eine  der  besten  Indexnurnmern.
  Er  kann  in  einem  geringen  Bruchteil  der  erforderlichen  Zeit,  die
die  Berechnung  der  theoretisch  genaueren  Indexnummern  erheischt,  aufgestellt ­
  werden  und  bewährt  sich  glänzend  bei  den  vielen  Proben,  auf  die  eine
gute  Indexnummer  gestellt  wird.  Sie  hat  (vermittelst  der  „Quartilen  Grade“)
auch  den  Vorteil,  die  Tendenz  zur  Dispersion  der  Preise  (von  jedem  Jahre
            
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