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Als völlig malariafrei gilt jetzt die Stadt Taihoku; sehr selten
kommt die Malaria in Taichu und Tainan vor. Auf hohen Bergen,
wo die Anophelen fehlen, ist natürlich kein Fall von Malaria zu beobachten
; die Wilden, die dort hausen, besuchen nur ungern das Flachland.
Auch die an der Grenze der Wildengebiete stationierten Schutzleute
werden nur höchst selten von der Krankheit befallen. Außerdem
stehen die beiden Inseln Kashötö und Shöryukiutö in dem Rufe, frei
von Malaria zu sein. 5 Malaria!ndex.
Die Endemizität einer Gegend kann man messen, indem man die
Zahl der Plasmodienträger und die der Individuen mit Milzvergrößerung
feststellt. Der mit Hilfe dieser Zahlen gewonnene Malariaindex
dient als Grundlage bei der Bekämpfung der Krankheit und zur Beobachtung
der etwa erzielten Erfolge. Dr. Kinoshita und sein Nachfolger
haben in Kösenpo die Indizes der Tabelle VII ermittelt.
Untersuchungen über den jugendlichen Malariaindex nahm
Dr. Hatori im April und Mai 1910 vor und zwar an mehreren Volksschulen
der Ostküste bei Schülern im Alter von 7—18 Jahren.
Tabelle VIII.
Volksschule
in
Volksstamm
Zahl der
Untersuchten
Plasmodienträger
Von 100
Untersuchten
waren Plasmodienträger
Milzvergrößerung
wiesen auf
Von 100
Untersuchten
hatten Milzvergrößerung
Karenkö
Formosachinesen
66
3
4,5
—
—
Pokupoku
Formosawilde
86
25
29,0
36
45,3
Tauran
Formosawilde
124
30
24,4
56
45,1
Suibi
Formosachinesen
82
18
22,0
45
54,8
Formosawilde
92
14
15,0
45
49,0
Bokuseki-J
apaner
17
2
11,2
2
11,2
kaku
F ormosachinesen
28
8
28,5
10
35,7
Formosawilde
38
9
24,0
10
26,3
Pinan
Formosawilde
82
6
7,3
42
51,2
Baran
Formosawilde
104
5
4,8
14
13,5
Taitö
Formosachinesen
80
6
7,5
12
15,0
Tor an
Formosawilde
102
23
22,5
34
33,3
Marörö
Formosawilde
57
5
8,8
25
43,8
Seikoö
Formosachinesen
39
4
10,3
23
59,0
Formosawilde
46
7
15,2
17
37,0