Contents: Die Kaufkraft des Geldes

Indirekte Einwirkungen. 
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1. Einwirkungen, die durch den Export und den Import von Geld 
hervorgebracht werden. 
2. Einwirkungen, die durch das Einschmelzen oder das Prägen von 
Geld verursacht werden. 
3. Einwirkungen, die durch die Produktion und den Verbrauch von 
Geldmetallen herbeigeführt werden. 
4. Einwirkungen der Geld- und Banksysteme, die den Gegenstand 
des nächsten Kapitels bilden sollen. 
Das erste, was wir zu erörtern haben, ist der Einfluß des Außen 
handels. Bisher haben wir das Studium des Preisniveaus auf ein 
isoliertes Gemeinwesen beschränkt, das mit anderen Gemeinwesen in keiner 
lei Handelsverbindung steht. Die moderne Welt weist jedoch kein der 
artiges Gemeinwesen auf, und es ist wichtig festzustellen, daß der interna 
tionale Handel den heutigen Problemen des Geldes und des Preis 
niveaus einen internationalen Charakter gibt. Wenn alle Länder ihr unein 
lösbares Papiergeld hätten und keines ihrer Gelder anderwärts zur Annahme 
gelangte, so könnte es keine internationale Adjustierung im Geldwesen 
geben. Die Preisniveaus in den verschiedenen Ländern ständen nicht in 
engem Zusammenhänge. Tatsächlich ist die Verbindung zwischen Ländern 
mit verschiedener Metallwährung — z. B. zwischen einem Lande mit Gold 
währung und einem anderen mit Silberwährung — bis zu einem gewissen 
Grade wirklich gebrochen, wenngleich diese beiden Metalle durch den Um 
stand, daß sie nicht Geldzwecken allein dienen, doch noch immer einiger 
maßen aneinander gebunden sind. Aber wo bei zwei oder mehreren in 
Handelsverbindung stehenden Nationen dieselbe Geldwährung besteht, ist 
die Tendenz wahrzunehmen, daß die Preisniveaus der einen Nation durch 
die Preisniveaus der anderen stark beeinflußt werden. 
In einem kleinen Lande, wie der Schweiz, hängt das Preisniveau zum 
großen Teil von dem anderer Länder ab. Das Gold, welches das primäre 
oder vollwichtige Geld der meisten zivilisierten Nationen ist, wandert be 
ständig von Land zu Land oder von einem Gemeinwesen ins andere. Wenn 
ein einzelnes kleines Land in Betracht gezogen wird, so sagt man besser, 
daß die Quantität des Geldes in dem betreffenden Lande durch das univer 
selle Preisniveau festgesetzt wird, als daß dessen Preisniveau durch die inner 
halb seiner Grenzen befindliche Geldquantität bestimmt wird. Ein einzelnes 
Land steht zu der übrigen Welt in demselben Verhältnis, wie eine 
Lagune zum Ozean. Das Niveau des Ozeans hängt natürlich von den 
in ihm befindlichen Wassermassen ab. Wenn wir aber von einer Lagune 
sprechen, so kehren wir die Erklärung um und sagen, daß die Quantität
	        
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