Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Artikel  A,  bei  dem  der  böeliste  Monoiiolsnutzeii  erzielt
wird,  oder  bei  dem  aueli  mir  das  Verkaufsmoiiojiol
riieksicbtslos  aiisgebeiitet  wird,  nicbt  mehr  unserer
dritten  Gnipjie  angebören,  wenn  er  sieb  auch  bei
freiem  Verkehr  dieser  eingereibt  hätte.  ]5ei  einem
Luxusartikel,  dessen  Nacbfragekurve  noch  in  ihrem
entschieden  ansteigenden  Tbeile  von  der  Angebotskurve ­
  geschnitten  wird,  kann  der  Monojiolsnutzen
überbau])t  nur  gering  sein  ;  dies  ist  auch  der  Grund,
warum  Steuern  auf  Luxusartikel  nicht  viel  einbringen
und  nur  sol  ehe  auf  Massenartikel  von  finanzieller  Bedeutung ­
  sind.

74.  Beschräiikiiiigeii  des  Monopols.
Es  wird  nicht  oft  Vorkommen,  dass  ein  monojiolistischer
  Verkäufer  bis  auf  die  untere  Breisgrenze
()]\  (Fig.  ()3)  herabgehen  wird,  es  sei  denn,  dass  er
bei  seiner  Breisbestimmung  an  die  Genehmigung  einer
Aufsiehtsbehörde  gebunden  wäre.  Aber  selbst  dann
ist  der  Bestand  des  ^lonopols  nicht  ohne  Nachtheil
für  das  Gemeinwol;  denn  die  Sicherheit  vor  jeder
Konkurrenz  enthebt  den  Unternehmer  der  Sorge,  für
jede  Broduktmenge  die  geringsten  Herstellungskosten
zu  ermitteln.  Er  wird  zweckmässige  Betriebsänderungen, ­
  wenn  sie  grössere  Investitionen  erfordern,  nicht
so  leicht  cinfiihren,  und  diese  Unterlassungen  dürften
unter  der  Herrschaft  des  jnivaten  oder  staatlichen
Mono])ols  häufiger  eintreten  und  das  Gemeinwol  auf
die  Dauer  mehr  sehädigen  als  der  entgegengesetzte
            
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