Contents : Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Petroleum

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Pfeffer

und  verkohlen  lassen.  Zu  ihrem  Nachweise
bedient  man  sich  der  fraktionierten  Destillation.
Gutes  P.  sollte  mindestens  70—8oo/ 0  eigentliches ­
  Leuchtöl,  das  zwischen  150  und  270 0
übergeht,  und  nicht  mehr  als  10—150/0  niedrigund
  ebensoviel  hochsiedende  Stoffe  enthalten.
Tatsächlich  finden  sich  unter  den  amerika-Yv



L

fi'tpji

I,

Jahre  1916  betragenden  Welterzeugung  auf  die
Vereinigten  Staaten  300,  Rußland  73,  Mexiko  40,
Niederländisch-Indien  13,  Rumänien  10,  Britischindien ­
  8,  Galizien  6,5,  Japan  3,  Peru  2,5,  Trinidad ­
  und  Deutschland  je  1  Million.
PettinetS  (Petinets)  nennt  man  gazeartig
gewirkte  Gewebe  aus  Seide,  feinem  Leinen-^
 Pr  Baumwolle,  die  entweder  geklöppelbereits

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stehen  leider  v  o,  flms  3.  ®.  ft cr t, en  f 0  %  "  ® e f €  ,Md )  öem  Hiergegen, ­
  daß  russisches  Petroicu—  '  Lencirtnf  merben  formen
Lampen  nicht  brenne,  und  andererseits  die  r " or ’'"-Handelsverhältnisse.
  Nahezu  das  gesamte
Letroleumgeschäft  ist  in  den  Händen  der  Standard-Oil ­
  Company  vereinigt,  die  auf  Verbraucher ­

  und  Zwischenhändler  einen  ungeheuren
Lruck  ausübt.  Sie  setzt  die  Preise  fest  und
zwang  vor  dem  Weltkriege  die  Kleinhändler
2 Ur  Annahme  eines  Vertrages,  der  ihnen  die
härtesten  Bedingungen  auferlegte.  Gegen  eine
Vergütung  von  x /s  PL  Ihr  1  1  mußten  sie  sich
Ve rpflichten,  ihren  ganzen  Petroleumbedarf  von
der  Gesellschaft  zu  entnehmen  und  für  jedes
v °n  anderer  Seite  bezogene  Liter  P.  eine  Konv
 entionalstrafe  von  5  Pf.  (!)  zu  zahlen.  Es  hat
n 'cht  an  Versuchen  gefehlt,  dieses  Joch  abzu-^Chütteln,
  neben  dem  russischen  wird  in  ständig ­
  zunehmender  Menge  österreichisches  Petroleum ­
  eingeführt,  und  vielleicht  wird  auch  von
Rumänien  etwas  zu  erlangen  sein.  In  den  letzten
Jahren  hat  übrigens  auch  die  deutsche  Erdölgewinnung ­
  langsame,  aber  stetige  Fortschritte
2u  verzeichnen.  Während  sie  1896—1900  durchschnittlich ­
  29000  t  im  Jahre  betrug,  ist  sie  1907
a uf  106379  t  im  Werte  von  7>°b  Mül.  M.  und
*9i6  auf  142000  t  gestiegen.  In  Barrels  zu  159  1
aus gedrückt  entfielen  von  der  4  Millionen  im

mgr  ui

bräuchrte
  und
werden
an  oder
oder  Blei
igen  mit
e  in  der
den,  gerechneten ­

dtgebirge
id  in  den
igeländen.
irch  Fülle,
k  aus  und
ie.  Beson-:h,
  I'orster,
ebner,Ungn
  Piperaics,
  Piper
heimisch  ist
und  angebaut  auch  auf  den  Sundainseln,  in
Hinter-  und  Westindien  vorkommt.  Die  Ranken
tragen  lederartige  Blätter  und  unansehnliche,
in  hängenden  Ähren  dicht  zusammensitzende
Blüten,  aus  denen  sich  die  anfangs  grünen,  bei
der  Reife  roten  Beeren  entwickeln.  Jede  Beere
enthält  nur  einen,  von  dünner  Fruchthaut  umschlossenen ­
  Samen.  Der  Strauch  wird  durch
Stecklinge  vermehrt,  rebenartig  an  Bäumen  gezogen ­
  und  trägt  vom  3.—20.  Jahre.  Die  Anpflanzungen ­
  werden  in  feuchten  und  etwas
hohen  Gegenden  angelegt,  in  Beete  geteilt  und
mit  den  zur  Stütze  dienenden  Bäumen,  besonders ­
  Korallenbäumen,  bepflanzt.  Je  nach  der
Art  der  Gewinnung  der  Früchte  unterscheidet
man  schwarzen  und  weißen  P.  ■—  Der
schwarze  P.  (lat.  Piper  nigrum,  frz.  Poivre
noir,  engl.  Black  pepper)  besteht  aus  den  unreif ­
  gepflückten  und  schnell  an  der  Sonne  oder
am  Feuer  getrockneten  Früchten,  die  infolgedessen ­
  noch  mit  der  runzeligen  schwarzen  oder
schwarzbraunen  Fruchtschale  umgeben  sind.  —
Der  weiße  P.  (lat.  Piper  album,  frz.  Poivre
blanc,  engl.  White  pepper)  wurde  früher  ausschließlich ­
  aus  den  reifen  Beeren  in  der  Weise
            
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