I. Hauptstück.
Die allgemeine Entwicklung.
I. Entstehung und Lage.
a) Geschichtlicher Überblick.
1. Dors Kleinschönebeck.
Das alte Pfarrdorf Kleinschönebeck wurde schon im Jahre 1376
als Schonebeke, um 1436 vielleicht zum Unterschied von Großschönebeck
*) Schonebecke bey Copenigk genannt.
Kleinschönebeck und Schöneiche, ihrer Anlage nach engzusammenliegend
und nur durch das Fredersdorfer Fließ, die alte Senitz, d. i.
Rohrfließ, getrennt, sind unverkennbar trotz ihres deutschen Namens
aus einer gemeinsamen Slavensiedlung hervorgegangen; wurden doch
„viele der alten und mit größerer Feldmark versehenen Wendendörfer
geteilt"?)
Mit dem Verkauf der Stadt Altlandsberg um das Jahr 1409
durch Markgraf Jobst von Mähren kam wohl auch Kleinschönebeck an
die Herren von Krummensee und wird noch als ihr Besitz in einem
Gesamtlehnbrief des Kurfüsten Johann George zu Coeln an der Sprew,
ausgefertigt am Sonnabend nach Johannis dem Evangelisten des Jahres
1572, unter deni Namen Schonebecke und in einem Lehnbrief des Kurfürst
Johann Sigismund vom Jahre 1610 als Schönebeck ausgewiesen.
Der Nachfolger der Krummensees in Altlandsberg samt zugehörigen!
Grundbesitz war im Jahre 1654 Reichsfreiherr Otto von Schwerin.
«Auf dessen neugebautem Schlosse war es, wo nach dem Wunsche seiner
Mutter, der Kurfürstin Luise, der schwächliche Prinz Friedrich, nachwaliger
erster König von Preußen, zur Stärkung seiner Gesundheit lebte
und unter der Oberleitung Otto von Schwerins von Eberhardt Danckeluiann
erzogen wurde. Aus besonderer Vorliebe des Königs für diesen
st Giertz, Bausteine zu einer Geschichte des Barnim, S. 264.
st Riedel, Die Mark Brandenburg, II. S. 97.
W i t t st o cf, Entwicklung.
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