Full text : Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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II.  öffentliche  Versicherung.

Die  Kapitalanlage  dieser  Jnvaliditäts-  und  Alterskasse  im  Jahre
1911  ergibt  sich  aus  der  folgenden  Zusammenstellung:
1.  Kursfähige  Wertpapiere  (Nennwert):
a)  Preußische  Staatsanleihe  Mk.  7  250  800
b)  Deutsche  Reichsanleihe  „  94  200
c)  Sonstige  kursfähige  Wertpapiere  „  8  950  700
2.  Nichtkurssähige  Wertpapiere  (Stadtanleihen,  Gemeindeanleihen, ­
  Anleihen  für  Kom.-Verbände  usw.)  „  29  678  801
Kapitalanlage  Ende  1911  Mk.  45974501
Die  Entwicklung  der  Jnvaliditäts-  und  Alterskasse  des  Saarbrücker ­
  Knappschastsvereins  ist  in  der  Tabelle  S.  271  ersichtlich
gemacht.
Das  Vermögen  dieses  Vereins,  der  1910  53  886  Mitglieder  zählte
und  Einnahmen  von  1,23  Mill.  Mk.  sowie  Ausgaben  von  833  000  Mk.
auswies,  betrug  Ende  des  genannten  Jahres  9,9  Mill.  Mk.  oder  184  Mk.
auf  einen  Versicherten;  letzterer  Betrag  ist  mithin  höher  als  bei  dem
Bochumer  Verein.
Das  Verhältnis  der  Ausgaben  zum  Vermögen  stellte  sich:
1892  auf  2,62  °/o
1895  „  1,31  °/o
1900  „  5,30%
1905  „  7,21  o/o
1910  „  8,39  0 /o
Es  war,  auch  zuletzt  noch,  nicht  unwesentlich  günstiger  als  beim
Allgemeinen  Knappschaftsverein  zu  Bochum,  zeigt  aber  eine  stark  steigende
Tendenz,  während  bei  dem  Bochumer  Verein  neuerdings  ein  Rückgang
der  Verhältnisziffer  zu  verzeichnen  ist.
Über  die  Anlage  des  Vermögens  des  Saarbrücker  Knappschaftsvereins
liegt  für  die  früheren  Jahre  nur  die  Angabe  vor,  daß  sie  in  Wertpapieren
erfolgt  war;  1910  bestand  es  zu
14,53  0/o  aus  deutscher  Reichsanleihe,
38,73  0/0  aus  Staatsanleihen  und  staatlich  garantierten  Eisenbahnpapieren, ­

44,81  °/o  aus  Schuldverschreibungen,  Pfandbriefen,  Gemeindeanleihen
usw.
Die  Norddeutsche  Knappschasts-Pensionskasse  zu  Halle
besorgt  als  besondere  zugelassene  Kasseneinrichtüng  die  reichsgesetzliche  In-
            
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