Full text : Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

P.  Damm,  Die  öffentliche  Schadenversicherung.  ggg

sicherungen  auf  dem  platten  Lande  zu  den  städtischen  Risiken  war  Ende
1910  etwa  5:1,  das  Verhältnis  der  Gebäudeversicherungen  zu  den  Mobiliarversicherungen ­
  etwa  2:1.
Bei  einer  anderen  Sozietät  verteilte  sich  der  Gesamtbestand  der
Gebäudeversicherungen  wie  folgt:
auf  Landwirtschaft  entfielen  a)  unter  weicher  Dachung  .  .  23,07  °/o
b)  unter  harter  Dachung  .  .  58,42°/»

auf  Großgewerbe  2,82  %
auf  Kleingewerbe  5,61  °/o

aus  öffentliche  Gebäude  (Kommunalgebäude,  Kirchen,  Schulen)  5,45  °/o
aus  Gebäude  städtischer  Benutzungsart
a)  unter  weicher  Dachung  .  .  0,46  °/o
b)  unter  harter  Dachung  .  .  4,17  °/o
Eine  an  dem  entgegengesetzten  Rande  Deutschlands  liegende  Sozietät
zeigte  folgende  Zahlen:
I.  Es  entfielen  von  dem  gesamten  Versicherungsbestande  aus

einfache  Gefahr

einfache  Gefahr

Landweiche ­



industrielle

in  Städten

auf  dem  Lande

wirtschaft

Dachung

Bersicherungen

°/o

°/o

°/°

%

»,»

1906  17,17

33,65

40,91

6,06

1,61

1907  18,28

33,77

40,50

5,64

1,80

1908  18,63

34,04

40,04

5,28

2,00

1909  19,17

34,04

39,63

4,93

2,21

1910  19,97

33,87

39,17

4,62

2,35

II.  Das  Verhältnis  zwischen  den  Gesamtprämien  und

den  gezahlten

Gesamtbrandentschädigungen  war,  wenn

man  letztere  mit  1  einsetzt:

1906

V

1907

1,6

1908

1,5

>:  1

1909

1,8

1910

1,9.

III.  Von  der  Gesamtprämieneinnahme  entfielen  auf

einfache  Gefahr

einfache  Gefahr

Landweiche ­



industrielle  Verin ­

  Städten

auf  dem  Lande

wirtschaft

Dachung

sicherungen

%

°/o

%

°/o

%  '

1906  17,73

20,45

45.61

5,70

10,19

1907  17,76

20,42

45,22

5,37

11,11

1908  17,64

20,40

44,62

4,96

12,25

1909  18,00

20,18

44,04

4,63

13,05
            
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