denn, daß die einen in der idealen Absicht, dem Vaterlande einen
großen Dienst zu leisten, die anderen aus mehr egoistischen
Motiven mit Hilfe einer „großen Tat“ oder eines „großen Gedankens“
sich weit über die Menge zu erheben suchen, Dritte auch
wohl deshalb, weil sie schnell reich werden wollen, mit allerlei
Erfindungen, Theorien, Vorschlägen, philosophischen Systemen
und ähnlichem hervortreten, die auf den Krieg und die Friedensfrage,
oder „das Glück der ganzen Menschheit“ Bezug haben.
Ein Beispiel, das uns die ganze Gefährlichkeit derartiger
Persönlichkeiten zeigt, ist der Mörder des österreichischen Ministerpräsidenten
Grafen Stürgh, Dr. Adler, der strafrechtlich zwar als
zurechnungsfähig bezeichnet werden konnte, dessen pathologische
Veranlagung aber von allen Ärzten, die ihn untersucht haben,
übereinstimmend anerkannt wurde.
Ich bin überzeugt, daß unter den Führern der jetzigen russischen
Revolution solche Typen auch vertreten sein werden. Auch
einzelne unbesonnene politische Handlungen, die wir in Deutschland
erlebt haben, sind wahrscheinlich so zu erklären.
Es ist im Hinblick auf das bisher Gesagte wichtig, hinzuzufügen,
daß von den Persönlichkeiten, die der Vortragende selbst
in dieser Beziehung während des Krieges gesehen hat, kaum eine
eine angemessene Vorbildung für das, was sie leisten wollten, hatte.
Der einzige, der sich einigermaßen wissenschaftlich mit den in
Brtracht kommenden Fragen beschäftigt hatte, war ein ehemaliger
Rechtsanwalt.
Seine Geschichte ist folgende :
Bei der Frühjahrskontrollversammlung 1916 in F. fehlte
X. ohne Entschuldigung. Angestellte Ermittelungen ergaben, daß
er nach B. verzogen war.
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