fullscreen : Die Kaufkraft des Geldes

Statistischer  Nachweis.  Allgemeiner  historischer  Rückblick.

221

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1904

3.31

658

5.0

113

228

113.2

1905

3.78

649

5.8

144

279

114.0

1906

4.06

651

6.2

160

315

120.0

1907

4.32

692

6.2

145

323

127.9

1908

4.38

849

5.1

132

294

125.7

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0.7
5.3
6.6
—1.7

4.2
4.3
5.7
6.4
4.4

3.5
—1.0
—0.9
8.1

In  der  ersten  Kolonne  bemerken  wir  eine  stetige  und  rasche  Zunahme
in  den  Depositen  der  Nationalbanken  bis  einschließlich  zum  Krisisjahr.
Obgleich  für  das  Jahr  1908  keine  Abnahme  der  Depositen  zu  verzeichnen
ist,  so  bleiben  sie  doch,  mit  denen  des  vorhergehenden  Jahres  verglichen,
beinahe  stationär.  Die  für  Keserven  aufgestellte  zweite  Kolonne  zeigt,
wie  zu  erwarten  ist,  eine  große  Zunahme  in  dem  der  Krisis  folgenden  Jahre,
nachdem  sich  die  Banken  gegen  die  Abnahme  des  Geschäftsvertrauens  gesichert ­
  haben.  Wir  finden  alsdann  (dritte  Kolonne)  eine  Zunahme  der  Depositen ­
  im  Verhältnis  zu  den  Reserven,  wobei  in  den  Jahren  1906  und  1907
die  größte  Spannung  erreicht  wurde,  nicht  etwa  infolge  einer  Erschöpfung
der  Reserven  —,  sie  erweiterten  sich  im  Gegenteil  in  diesen  Jahren  —,  sondern ­
  weil  sich  die  Depositen  noch  rascher  ausdehnten.  Wenn  die  im  IV.  Kapitel ­
  aufgestellte  Theorie  zutrifft,  so  ist  es  genau  genommen  dieses  hohe
Verhältnis  der  Depositen  zu  den  Reserven,  eine  Folge  des  Zurückbleibens  *  2  3  4

D  Die  Zahlen  für  Depositen  und  Reserven  der  Nationalbanken  sind  die  in  den  Re-Ports
  of  the  Comptroller  of  the  Currency  angeführten  und  stellen  den  Stand  der  Banken
zur  Zeit  ihres  dritten  Jahresberichtes  an  den  Comptroller  dar  (gewöhnlich  um  den  1.  Juli)
Die  Kolonne,  die  die  Verhältnisse  angibt,  erklärt  sich  von  selbst.
2 )  Die  Zahlen  für  die  Clearings  sind  der  Financial  Review  für  1910,  S.  33,  entnommen.
Die  für  G'U'  sind  von  den  Zahlen  für  Clearings  gebüdet,  und  zwar  mittels  der  in  §  5  des
Anhanges  zum  XII.  Kapitel  erklärten  Methode.
3 )  Die  Indexnummern  der  Preise  sind  die  des  Arbeitsamtes  (Bureau  of  Labor)  (Bulletin ­
  81,  März  1909)  und  beziehen  sich  auf  den  Januar  der  in  Rede  stehenden  Jahre.  Die
unter  dem  Titel  „Jährliches  prozentuales  Steigen  der  Preise“  aufgeführte  nächste
Kolonne  zeigt  das  Steigen  vom  Januar  des  betreffenden  Jahres  bis  zum  nächsten  Januar  an
4 )  Die  Zahlen  für  die  Zinsraten  sind  dem  Anhang  meines  Buches  The  Rate  of  Interest
S.  418,  entnommen.  Diese  sind  auf  Grund  von  Angaben  der  Financial  Review  für  den  Verlauf ­
  der  Jahres  1908  berechnet.  Das  prozentuale  Steigen  der  Preise  wird  vom  Geldzin"
subtrahiert,  und  das  hierdurch  erlangte  Resultat  ist  der  virtuelle  Zins.
            
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