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blicke durcligeführt sein kann. Eine Ansnabme macken blos
die österr. Mariatlieresientlialer, von denen allerdings bedeutende
Quantitäten im fernen Afrika die Wälirungsmünze weitver
breiteter Volksstämme bilden. Von diesem Gelde wurden ins
besondere von 1858 bis 1858 bedeutende Mengen, namlicli
für melir als 39 Millionen Gulden geprägt; aber es ist gerade
bei dieser Münze nickt zu besorgen, dass sie jemals wieder in
irgendwie bedeutender Masse nach Oesterreich zurückkehren
könnte.
Was aber die in Folge eines Währungswechsels noth-
wendigen Aenderungen der Contracte anlangt, so ist dies aller
dings eine Schwierigkeit, deren Bedeutung in den Papiergeld-
ländern ebenso gross ist als in den Silbergeldländern und bezug-
lieh deren nur die Länder mit Doppelwährung einen prmcipiell
verschiedenen Standpunkt einnehmen. Aber es ist dies e leii
eine Schwierigkeit, die nicht umgangen werden kann, und die im
gr^^m Garnen nur di^^iLmSBirm^renimmmnWn km -
vorruft, die ohne den Währungswechsel continiiirlich vor
handen wären.
In den Doppelwährungsländern erfahren die Contracte
durch den Uehevgang zur Goldwährung keine formelle Verän-
dernng. Es war früher möglich, nach Wahl i"/,
anderen Jletalle zu zahlen ; es wird nun die W ahl heschfdii ,
es hleiht nur das eine Metall; der Schuldner muss zu dem-
seihen greifen. Wie viel er von demselben zu zahlen verpflichtet
ist das hat ihm sein Gesetz schon zur Zeit gesagt, wo er den
Contract schloss. Der Unterschied besteht nur darin, dass das
eine der Metalle, welches er auch wählen könnte, .fetzt
nicht mehr ausgeprägt wird. Die Erage nach der W erth-
relation nach welcher im neuen Miinzmetulle die Verhind-
lichkeiteii ahzutrageii sind, ist iin Doppelwährungslande
ganz gegenstandlos, und wenn auch iin Wesen die Aende-
rung noch tiefer eingreift, als in den Ländern mit einheitlicher
Währung, so entzieht sich dieselbe doch dem öffentlichen Be-
wusstseiii.
In den I/äudern der Silberwährung aber lauten die Con
tracte auf Silber, und wenn nunmehr das Gold die Basis des
•ilidivliii- nmniio'lieh. die alten t/t'"
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