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sehen. Ehe nicht eine durchgreifende Sanierung erfolgt, ist eine
Fortentwicklung der Oelgewinnung in wünschenswerter Weise
leider ausgeschlossen.
Die Gesamtrohölproduktion Deutschlands betrug:
1880 — 1309 tons i.
1885 — 5815 » »
1890 — 15 226 » »
1895 — 17 051 » »
1900 — 50 375 » »
1901 — 44 095 » »
1902 — 49 725 » »
1903 — 62 680 » »
1904 — 89 620 » »
1905 — 78 869 » »
W. von 159 000 M.
» » 471000 »
» » 1242000 »
» » 962 000 »
» » 3 726 000 »
» »2 940 000 »
» » 3 3.51 000 »
» » 4 334ooo »
» »5 805 000 »
» » 5 207 OOO »
Davon entfielen auf
1902
1903
1904 1905
Prov. Hannover: 29 520 tons
Eisass: 20205 »
41 733 tons 67 604 tons
20 947 » 22 016 »
57 74i
21 128
Nachstehend folgen einige Daten über die hauptsächlichsten auf
Oel bohrenden deutschen Gesellschaften, damit man sich einen
Begriff machen kann von ihrer Bedeutung (oder Bedeutungslosig
keit, wie man will), sowie gleichzeitig von der inneren Zerrissen
heit dieses ganzen Produktionszweiges. Von der Erwähnung der
zahlreichen, meist herzlich unbedeutenden Privatunternehmungen
ist ganz abgesehen.
Von den ungefähr 30 in Hannover mit einem Kapital von
schätzungsweise 20 Millionen Mark arbeitenden Gesellschaften ist
mit die älteste und an erster Stelle zu erwähnen die niederlän
dische »Gesellschaft zum Betrieb von Oelbrunnen in Hannover«,
die 1904: 22 % verteilte. Sie gewann in diesem Jahre 71 359
Fass Rohöl, gegen 53255 Fass im Jahre 1903. 1905 fusionierte
sie sich mit den »Deutschen Erdölwerken« in Wilhelmsburg.
Nächst ihr ist zu nennen die »Celle-Wietze, A.-G. für Erdöl
gewinnung«, Hannover, 8. März bez. 24. November 1900 mit 1
Million Mark gegründet; das Kapital wurde 1903 um 250000 Mark
(ä 140 %) und 1905 um 500000 Mark (von der National
bank für Deutschland zu 150 % übernommen) auf jetzt 1 s / 4 Mil
lionen Mark erhöht. Die Rohölausbeute ist für längere Jahre bis
zu jährlich 60000 Brl. fest verschlossen; an wen, war zu erfahren
nicht möglich. An Dividenden verteilte die Gesellschaft 1900 (10 Mo
nate) — 1905 : 10, 7, 7, 10 und 15 %. Sie arbeitet mit drei Bohr