die mit schlankem Maul unter die Falte des untersten Papieres
heruntergreift, nietet dann die Zähne dort um, so daß jedes Auf-
schlagen des Papiers gemerkt würde. Abb. 320 zeigt ein solches
versiegeltes Papier.
Mittels dieser Paketsiegel kann bei geschickter Anbringung
auch gleichzeitig ein Teil des Bindfadens mit festgesiegelt werden,
was vor Abrutschen des Bindfadens schützt. Mit einem ähnlichen
Siegel(siehe Abb.317) kann auch
eine Kiste gegen Beraubung
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Abb. 320. Versiegeln eines Abb. 321 und 322. Abb. 323.
Paketes mittels Metallsiegel Kistenklammer.
und Zange,
gesichert werden. Mit dem Kistensiegel werden im allgemeinen
zwei nebeneinander liegende Bretter verbunden, so daß keines
von beiden herausgezogen werden kann. Ferner können Draht-
armaturen und kräftige Aufschriften mittels des Siegels gut auf
der Kiste festgehalten werden. Das Siegel. wird im allgemeinen
nicht hinten umgenietet, sondern sitzt durch seine Haken fest
im Holz, so daß es, ohne. selbst verletzt zu werden, nicht gut
herausgebrochen werden kann. Eine bessere Sicherung der Kiste
selbst bietet die Kistenklammer (Abb. 321 und 322). Die Klammer
wird so eingetrieben, daß der eine Schenkel am Deckel,
der andere am oberen Kistenrand sitzt (Abb. 323). Dann wird
von oben durch die beiden Löcher der Klammer der sogenannte
Pfeil durchgetrieben, der nunmehr im Holz sitzt, nicht mehr
nach oben herausgetrieben werden kann und ein seitliches Ent-
fernen der Klammern unmöglich macht. Auch hier bestehen
natürlich noch Beraubungsmöglichkeiten, indem man den Pfeil
mittels eines feinen Durchschlages nach unten durchtreibt, die
Klammer entfernt, die Kiste beraubt und die dann nicht mehr
mit dem Pfeil gesicherte Klammer an der alten Stelle wieder
einsetzt. Bei sorgfältiger Beobachtung kann aber sowohl beim
Öffnen wie auch vorher das Fehlen des Pfeiles an der Holznarbe
durch das Tieftreiben des Pfeiles bemerkt werden. In ähnlicher
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