Contents : Die Kaufkraft des Geldes

Fisher,  Kaufkraft  des  Geldes.

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Beziehungen  der  Kaufkraft  des  Geldes  zur  Verkehrsglei

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$  5,000,000  X  20  mal  im  Jahr

=  400,000,000  Brotlaibe  $  0,05  per  Laib,
4-  20,000,000  Tonnen  x  $  2,50  per  Tonne,
+  60,000,000  Meter  x  $  0,50  per  Meter.

Oder  die  Gleichung  nimmt  eine  solche  Gestalt  an,  daß  einige  Preise
um  mehr  und  andere  um  weniger  als  die  Hälfte  sinken,  um  dem  Ansätze
Genüge  zu  leisten.
Wenn  schließlich  gleichzeitig  Veränderungen  in  zwei  oder  in  sämtlichen
drei  Wirkungsfaktoren,  d.  h.  in  der  Geldquantität,  in  der  Umlaufsgeschwindigkeit ­
  und  in  den  Quantitäten  der  ausgetauschten  Güter  eintreten,  dann
wird  das  Preisniveau  eine  Verbindung  oder  die  Resultierende  dieser  verschiedenen ­
  Wirkungsfaktoren  darstellen.  Wenn  z.  B.  die  Geldquantität
sich  verdoppelt  und  ihre  Umlaufsgeschwindigkeit  um  die  Hälfte  abnimmt,
während  die  Quantität  der  ausgetauschten  Güter  unverändert  bleibt,  so  erleidet ­
  das  Preisniveau  keinerlei  Störung.  Ebenso  wird  es  unverändert
bleiben,  wenn  die  Geldquantität  und  die  Quantität  der  Güter  verdoppelt
werden,  während  die  Umlaufsgeschwindigkeit  sich  nicht  verändert.  Daher
bedeutet  eine  Verdoppelung  der  Geldquantität  nicht  immer  eine  Verdoppelung ­
  der  Preise.  Wir  müssen  klar  erkennen,  daß  die  Geldquantität  nur  einer
von  drei  Faktoren  ist,  die  alle  für  die  Bestimmung  des  Preisniveaus  von
gleicher  Wichtigkeit  sind.

§  3.

Die  Verkehrsgleichung  ist  nun  durch  ein  arithmetisches  Beispiel  erläutert ­
  worden.  Sie  soll  jetzt  auch  durch  ein  Bild  der  Mechanik  symbolisch
dargestellt  werden.  Eine  solche  Darstellung  wird  in  Figur  2  zum  Ausdruck
gebracht.  Diese  stellt  eine  im  Gleichgewicht  befindliche  Wage  vor,  von

Fig.  2.

deren  zwei  Armen  der  eine  die  Geldseite,  der  andere  die  Güterseite  der  Verkehrsgleiehung
  vorstellen  soll.  Das  zur  Linken  durch  eine  Geldbörse  sinnbildlich ­
  dargestellte  Gewicht  repräsentiert  das  in  Umlauf  befindliche  Geld.
Der  „Arm“  oder  die  Entfernung  vom  Drehpunkte  der  Wage,  an  welchem
            
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