Metadata: Wirtschaft als Leben

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,Die Wirtschaftliche Dimension“, 
10. Dritter und vornehmster Anlaß dazu: Überblick über die großen 
Bewegungen des Verfügbaren innerhalb des Gebildes, gesteuert vom Willen 
zur Wirtschaft, bzw. zum Erwerb. Vor verfügungsmacht: alles, was an Ver 
fügungsmacht von der Deckung des laufenden Bedarfs abgesteuert ist zur 
mittelbaren Deckung künftigen Bedarfs. Ablehnung des mehrfältig bedingungs 
weisen Namens dafür: „Kapital“. Im besonderen ist die sogenannte 
„Kapitalsrechnung“ ein Rechnen in Verfügungsmacht. Deutung der Wirt 
schaftlichen Dimension, als jenes Ausmaß an Verfügungsmacht, das dem 
Subjekt durch die Verfügungsgewalt über die Objekteinheit zugeschoben ist. 
11. Wie das Denken in Wirtschaftlicher Dimension, indem es Verfügungs 
macht als maßhaftes Verfügen-Können erfaßbar macht, die Aufteilung läutert 
des Verfügbaren auf den Bedarf. Gleichwie dies erst die „Wirtschaft als 
Rechnung“ ermöglicht, so hängt an solchem Denken in Wirtschaftlicher 
Dimension auch rationale Technik. 
12. Die Wirtschaftliche Dimension vermittelt nicht einfach einen „gemein 
schaftlichen Nenner“ für die Veranschlagung der Objekte. Zwei Beispiele 
des Ungenügens bloßer Umrechnung auf gleichbenannte Zahlen: a) „Energie“, 
als angebliche Vereinheitlichung aller technischen Aufwände, b) Fremdbürtige 
Wirtschaftliche Dimension, untauglich als Mittel, um tauschlose Wirtschaft 
„rechenhaft“ zu machen. 
13. In Sachen der Verrechenbarkeit von Allem mit Allem dankt die 
Wirtschaftliche Dimension ihren Belang ausdrücklich dem Rückhalt am 
Tausche. Anscheinend ist sie ein Ausmaß bloß von Tausch verfügungsmacht, 
im Sinne der wahlfreien Ertauschbarkeit aller anderen Objekte, innerhalb 
bestimmter Spannweite. 
14. Das Geld, mit seiner Einheit erst aller Wirtschaftlichen Dimension 
zum Ausdruck verhelfend, entbehrt daraufhin selber der Wirtschaftlichen 
Dimension. Es besitzt bloß eine Wirtschaftliche Dimensionalität, insoweit 
seine Einheit — da Geldverfügung virtuelle, Objektverfiigung nur potentielle 
Verfügungsmacht zuschiebt — gleichfalls in einer bestimmten Spannweite die 
wahlfreie Ertauschbarkeit aller anderen Objekte einräumt, die jedoch bloß in 
einem Zahlenkomplex zum scharfen Ausdruck kommen kann. 
15. Verfügungsmacht ist in der Regel gebunden an eine Objektbasis, 
die aber grundsätzlich beweglich bleibt, teilweise oder als Ganzes auswechselbar. 
Daraus entspringt eine große Freiheit in der Führung von Wirtschaft und 
Erwerb, die letzten Endes nicht minder verdankt wird dem Denken in Wirt 
schaftlicher Dimension. 
16. Jene grundsätzliche Indifferenz der Verfügungsmacht des Subjekts 
gegenüber den sie vermittelnden Objekten engt sich dreifach ein: a) Grad 
der Feilheit des Objekts seitens des Subjekts, b) Grad der Tauschflüssigkeit
	        
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