Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Vierter Abschnitt. 
Die Produktion des relativen 
Mehrwertes. 
Zehntes Kapitel 
Begriff des relativen Mehrwertes. 
% Der Teil des Arbeitstages, der bloß ein Aequivalent für den 
Disk, Kapital gezahlten Wert der Arbeitskraft produziert, galt uns 
Pro er als konstante Größe, was er in der Tat ist unter gegebenen 
wien tionsbedingungen, auf einer vorhandenen ökonomischen Ent- 
Arb lungsstufe der Gesellschaft. Ueber diese seine notwendige 
ar Citszeit hinaus konnte der Arbeiter 2, 3, 4, 6 usw. Stunden 
Mohn tt Von der Größe dieser Verlängerung hingen Rate des 
Arb 7wertes und Größe des Arbeitstages ab. War die notwendige 
Unten zeit konstant, so dagegen der Gesamtarbeitstag variabel. 
in Srstelle jetzt einen Arbeitstag, dessen Größe und dessen Teilung 
Notwendige Arbeit und Mehrarbeit gegeben sind. Die Linie ac 
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Selle zum Beispiel einen zwölfstündigen Arbeitstag vor, das Stück 
© 10 Stunden notwendige Arbeit, das Stück bc 2 Stunden Mehr- 
arbeit, Wie kann nun die Produktion von Mehrwert vergrößert, 
das heißt die Mehrarbeit verlängert werden, ohne jede weitere 
STlängerung oder unabhängig von jeder weiteren Verlängerung 
“n ac? 
„Trotz gegebener Grenzen des Arbeitstages ac scheint be ver- 
ngerbar, Denn nicht durch Ausdehnung über seinen Endpunkt c, 
x Zugleich der Endpunkt des Arbeitstages ac ist, so durch Ver- 
„hiebung seines Anfangspunktes b in entgegengesetzter Richtung 
5Ch a hin. Nimm an, h‘ b in der Linie a c 
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nn gleich der Hälfte von be oder gleich einer Arbeitsstunde. Wird 
x £ dem zwölfstündigen Arbeitstag a c der Punkt b nach v ver- 
Han, 80 dehnt sich be aus zu b’c, die Mehrarbeit wächst um die 
aulite, von 2 auf 3 Stunden, obgleich der Arbeitstag nach wie vor 
a 122 Stunden zählt. Diese Ausdehnung der Mehrarbeit von be 
be, von 2 auf 3 Stunden, ist aber offenbar unmöglich ohne 
. Dr tzeitige Zusammenziehung der notwendigen Arbeit von ab auf 
> Von 10 auf 9 Stunden. Der Verlängerung der Mehrarbeit ent- 
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