Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Dreizehntes Kapitel. 
385 
ach bringt. Es ist nicht ihre Schuld, wenn sie unter den heutigen 
Verhältnissen den Arbeiter „freisetzt“ und von seinen Lebens- 
Mitteln trennt. Sie verwohlfeilert und vermehrt das Produkt in 
dem Zweig, den sie ergreift, und läßt die in andern Industriezweigen 
Produzierte Lebensmittelmasse zunächst unverändert, Nach wie vor 
Ihrer Einführung besitzt die Gesellschaft also gleichviel oder mehr 
Lebensmittel für die freigesetzten Arbeiter, ganz abgesehen von dem 
ormen Teil des jährlichen Produkts, der von Nichtarbeitern ver- 
Zeudet wird. In der Auslegung dieser Tatsache glänzt am hellsten 
der schönfärbende Geist der Oekonomen. Die von der kapita- 
üstischen Anwendung der Maschinerie untrennbaren Widersprüche 
nd Gegensätze existieren nicht, weil sie nicht aus der Maschinerie 
Selbst erwachsen, sondern aus ihrer kapitalistischen Anwendung! 
Da also die Maschinerie an sich betrachtet die Arbeitszeit verkürzt, 
Während sie kapitalistisch angewandt den Arbeitstag verlängert; an 
Sich die Arbeit erleichtert, kapitalistisch angewandt ihre Intensität 
Meigert; an sich ein Sieg des Menschen über die Naturkraft ist. 
Capitalistisch angewandt den Menschen durch die Naturkraft unter- 
locht; an sich den Reichtum des Produzenten vermehrt, kapitalistisch 
Wgewandt ihn verpaupert usw., erklärt der bürgerliche Oekonom 
IUnfach, das Ansichbetrachten der Maschinerie beweise haarscharf, 
daß alle jene handgreiflichen Widersprüche bloßer Schein der ge- 
Meinen Wirklichkeit, aber an sich, also auch in der Theorie gar 
licht vorhanden sind. Er spart sich so alles weitere Kopfzerbrechen 
nd bürdet seinem Gegner obendrein die Dummheit auf, nicht die 
Capitalistische Anwendung der Maschinerie zu bekämpfen, sondern 
ie Maschinerie selbst. 
_ Keineswegs leugnet der bürgerliche Oekonom, daß dabei auch 
itweilige Unannehmlichkeiten herauskommen; aber wo gäbe es 
Sine Medaille ohne Kehrseite! Und eine andere als die kapitalistische 
Ausnutzung der Maschinerie ist für ihn unmöglich. Ausbeutung des 
Arbeiters durch die Maschine ist ihm gleichbedeutend mit Aus- 
deutung der Maschine durch den Arbeiter. Wer also enthüllt, wie 
nn um die kapitalistische Anwendung der Maschinerie in Wirk- 
ükeit bestellt ist, der will ihre Anwendung überhaupt nicht, der 
T ein Gegner des sozialen Fortschritts jıs Ganz das Räsonnement 
u berühmten Gurgelschneiders Bill Sykes: „Meine Herren Ge- 
“hworenen. diesem Handlungsreisenden ist allerdings die Gurgel 
216 Ein Virtuose in diesem anmaßlichen Kretinismus ist unter andern 
MacCulloch, „Wenn es vorteilhaft ist,“ sagt er zum Beispiel mit der 
süektierten Naivität eines Kindes von 8 Jahren, „das Geschick des Ar- 
Siters mehr und mehr zu entwickeln, so daß er fähig wird, ein stets 
Vächsendes Warenquantum mit demselben oder geringerem Arbeils- 
Wantum zu produzieren, so muß es auch vorteilhaft sein, daß er sich 
wicher Maschinerie zu seinem Beistande bediene, die ihn am wirk- 
posten in der Erreichung dieses Resultats unterstützt.“ (MacCulloch: 
*“Yneiples of Political Economy. London 1830“, p. 166.) 
Das Kanital. 1. 
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