W. Rohrbeck, Hagelversicherung.
125
Jahr
Es betrugen in Prozenten der Versicherungssumnie
die festen Prämien
der Aktiengesell
schaften
Mk.
die festen
Prämien der
Bayerischen
Landcsanstalt
Mk.
die Prämien
der Vorprämien-
und Nachschub
gesellschaften
Mk.
die Umlage
beiträge
Mk.
1881
0,91
0,87
1,17
1882
0,93
—
0,99
1,32
1883
0,93
—
0,84
0,59
1884
0,91
1,27
1,45
1,93
1885
0,94
1,18
1,35
1,74
1886
0,98
1,19
0,96
1,02
1887
0,98
1,28
0.91
1,18
1888
0,96
1,26
0,75
0,55
1889
0,94
1,24
1,04
1,39
1890
0,95
1,18
0,94
1,12
1891
0,95
1,16
1,44
2,36
1892
0,96
1,28
0,77
0,50
1893
0,95
0,98
0,72
0,84
1894
0,95
1,26
0,85
1,34
1895
0,95
1,24
0,78
0,62
1896
0,93
1,23
1,09
1,08
1897
0,93
1,24
0,96
0,77
1898
0,92
1,25
1,04
0,99
1899
0,94
1,22
0,93
0,98
1900
0,94
1,27
0,94
0,69
1901
0,95
1,30
1,02
0,79
1902
0,98
1,33
1,09
0,97
1903
1,00
1,38
1,01
0,74
1904
0,99
1,59
0,81
0,64
1905
0,99
1,64
1,69
1,72
1906
1,03
1,67
1,67
1,22
1907
1,05
1,65
1,64
1,55
1908
1,05
1,62
2,10
1,87
1909
1,14
1,77
0,86
0,66
1910
1,16
1,79
2,00
1,37
drangeben, um die Nachschußleistung oder den Umlagebeitrag aus
zubringen. Etwaige Meliorationsarbeiten oder die Verwertung des
nun plötzlich für Hagelversicherungszwecke herzugebenden Betrages zum
Ankauf besseren Saatgutes, neuer Bestellungsmaschinen muß unterbleiben,
nicht nur im Versicherungsjahre. Die Wirkung wird um so nachhaltiger
sein, je mehr der Landwirt kaufmännisch arbeitet. In den Folgejahren
N>ird er bereits im Frühjahr die Hagelversicherungsprämie bedeutend
höher in Rechnung stellen, um nicht etwa in Zahlungsschwierigkeiten zu
kommen, falls der Nachschuß- oder Umlagebeitrag abermals wider Erwarten
hoch sich stellen sollte. Das wirkt hindernd auf die Erzeugung, und eine
Abwälzung auf den Verbraucher ist nicht erkennbar. Selbst der Loko-
dreis für Getreide am nächsten Marktoct ist heute zu eng verknüpft mit