308
o
<
Jh^
i c , +■•
■g c 2
O rt» G
iSä"
■s g-g
M.
6jO
G
3
bJO
£
•C
o
CO
<L>
M
40
21,-1
40
41
18,—
24,-Weber
Spinner
Walker
Man wird dadurch veredelt, also ein edler
Mensch, hat freien Blick und ein gutes Gewissen.
Das ist ein gutes Ruhekissen. Es
muß eine Avantgarde geben, die jederzeit
die Fahne mutig hochhält und das ist ein
Vorwärts. Aus nichts wird nichts. (3.)
[T. F.]
Mich läßt der Haß gegen meine Unter-?
drücker garnicht dazu kommen, hoffnungslos
zu sein. (1.) [T. F.]
Beide Bewegungen haben vor allem veredelnd
auf mich gewirkt. Sie haben mir
das Leben lebenswerter gemacht. Sie
haben mir gelernt, den Nächsten so lieb
als mich selbst zu haben. (2.) [T. B.]
42
33,-Teppich-
Das kann ich eigentlich schwer beurteilen,
Ich bin Sozialdemokrat aus Überzeugung,
ohne daß ich in der Lage bin, eine Definition
des wissenschaftlichen Sozialismus
geben zu können. Und doch bin ich ziemlich
hoffnungslos und sage: Mensch, der
Du Sozialdemokrat bist oder Gewerkschaftler
oder beides zugleich, laß alle Hoffnung
hinter Dir. Warum? Die Schuld liegt an
den Führern der Gewerkschaften. Die
kleinen jTagesfragen, mit denen sie sich
fortgesetzt befassen müssen, trüben den
weiten Blick und lassen ihnen das Endziel
als Utopie erscheinen. Sie betrachten alles
exo
G
■o
t: 2
< o
jhr.
M.
ca
wie vorsichtige Geschäftsleute nach dem
Kostenpunkt. Dann werfen sie einen Blick
in die Kassen und sagen: Das wird uns zu
teuer. (1.) [T. B.]
43
29,—
Weber
Gar keinen Einfluß. Hoffnung auf Zukunftsstaat
ist für mich Dunst. Besser
kann es nur werden, wenn man die Men-?
sehen wie Bäume veredeln könnte. (3.)
[T.B.]
44
45
46
47
3
20,—
Weber
Ich habe keine Hoffnung, weil man nicht
mehr an einen Gott glaubt, denn er spricht,
ohne mich kommt Ihr ja zu nichts. (4.)
[T. F.]
1
40,—
Weber
Ich bin nicht hoffnungslos, denn der politische
und gewerkschaftliche Kampf
schafft mir jene innere Befriedigung, für
die es einen materiellen oder sonstigen Ersatz
nicht geben kann. (2.) [T. B.]
5
20,—
Weber
Ich kritisiere sehr ungern die politische wie
Gewerkschaftsbewegung. Eine Hoffnung,
daß es besser wird, habe ich nicht mehr.
Warum ? Nun, einen Idealzustand in der
menschlichen Gesellschaft kann ich mir
nicht vorstellen. (2.) [T. F.]
8
22,—
Weber
Die Hoffnung, daß es bald besser für mich
wird, hege ich nicht. Denn wenn ich auch
309