Contents : Die Arbeiterfrage

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24,-Weber



Spinner

Walker

Man  wird  dadurch  veredelt,  also  ein  edler
Mensch,  hat  freien  Blick  und  ein  gutes  Gewissen. ­
  Das  ist  ein  gutes  Ruhekissen.  Es
muß  eine  Avantgarde  geben,  die  jederzeit
die  Fahne  mutig  hochhält  und  das  ist  ein
Vorwärts.  Aus  nichts  wird  nichts.  (3.)
[T.  F.]
Mich  läßt  der  Haß  gegen  meine  Unter-?
drücker  garnicht  dazu  kommen,  hoffnungslos ­
  zu  sein.  (1.)  [T.  F.]
Beide  Bewegungen  haben  vor  allem  veredelnd ­
  auf  mich  gewirkt.  Sie  haben  mir
das  Leben  lebenswerter  gemacht.  Sie
haben  mir  gelernt,  den  Nächsten  so  lieb
als  mich  selbst  zu  haben.  (2.)  [T.  B.]

42

33,-Teppich-




Das  kann  ich  eigentlich  schwer  beurteilen,
Ich  bin  Sozialdemokrat  aus  Überzeugung,
ohne  daß  ich  in  der  Lage  bin,  eine  Definition ­
  des  wissenschaftlichen  Sozialismus
geben  zu  können.  Und  doch  bin  ich  ziemlich ­
  hoffnungslos  und  sage:  Mensch,  der
Du  Sozialdemokrat  bist  oder  Gewerkschaftler ­
  oder  beides  zugleich,  laß  alle  Hoffnung
hinter  Dir.  Warum?  Die  Schuld  liegt  an
den  Führern  der  Gewerkschaften.  Die
kleinen  jTagesfragen,  mit  denen  sie  sich
fortgesetzt  befassen  müssen,  trüben  den
weiten  Blick  und  lassen  ihnen  das  Endziel
als  Utopie  erscheinen.  Sie  betrachten  alles

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wie  vorsichtige  Geschäftsleute  nach  dem
Kostenpunkt.  Dann  werfen  sie  einen  Blick
in  die  Kassen  und  sagen:  Das  wird  uns  zu
teuer.  (1.)  [T.  B.]

43

29,—

Weber

Gar  keinen  Einfluß.  Hoffnung  auf  Zukunftsstaat ­
  ist  für  mich  Dunst.  Besser
kann  es  nur  werden,  wenn  man  die  Men-?
sehen  wie  Bäume  veredeln  könnte.  (3.)
[T.B.]

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3

20,—

Weber

Ich  habe  keine  Hoffnung,  weil  man  nicht
mehr  an  einen  Gott  glaubt,  denn  er  spricht,
ohne  mich  kommt  Ihr  ja  zu  nichts.  (4.)
[T.  F.]

1

40,—

Weber

Ich  bin  nicht  hoffnungslos,  denn  der  politische ­
  und  gewerkschaftliche  Kampf
schafft  mir  jene  innere  Befriedigung,  für
die  es  einen  materiellen  oder  sonstigen  Ersatz ­
  nicht  geben  kann.  (2.)  [T.  B.]

5

20,—

Weber

Ich  kritisiere  sehr  ungern  die  politische  wie
Gewerkschaftsbewegung.  Eine  Hoffnung,
daß  es  besser  wird,  habe  ich  nicht  mehr.
Warum  ?  Nun,  einen  Idealzustand  in  der
menschlichen  Gesellschaft  kann  ich  mir
nicht  vorstellen.  (2.)  [T.  F.]

8

22,—

Weber

Die  Hoffnung,  daß  es  bald  besser  für  mich
wird,  hege  ich  nicht.  Denn  wenn  ich  auch
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