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girte der dortigen israelitischen WaisenverpflegungS-Anstalt für Mädchen
ein (später auszuzahlendes) Kapital von 1000 Thlr.: von den Zinsen
sollen hülflose, die Anstalt verlassende Mädchen unterstützt, und unter
Aufsicht einer ehrbaren Hausfrau zu praktischer Thätigkeit angeleitet
werden. Der jüdischen Gemeinde vermachte sie 500 Thlr., deren
Ziusen alljährlich an einem bestimmten Tage zu } für jüdische und
zu — sur christliche Arme zum Ankauf von Brennmaterial verwendet
werden sollten.
Gymnasium zu Anklam,
mn 15. Oktober 1847 eröffnet. Es ist städtischen Patronats und erhält
aus der Marien-Stiftskasie zu Stettin jährlich 600 Thlr. Hwei
v. Stade-Schultzsche Stipendien für unbemittelte, vom Gymnasium
abgegangene Studircnde mit je 50 Thlr.; Blocksdorffschcs fcgat,
dessen Zinsen mit 20 Thlr. zur Judika-Feier und zu Prämien für
fleißige Schüler verwendet werden; Wiesenausches Legat, deffeu Zin
sen mit 12 Thlr. zu Geld - Prämien für arme Schüler bestimmt sind;
v. Littwitzsches Legat, desien Zinsen mit 10 Thlr. zum Ankauf von
Schulbüchern für arme Kinder verwendet und ein Legat der Stadt
Anklam von 650 Thlr., aus dem Verkauf des Rechenmeister-Hauses,
dessen Zinsen à 32-1- Thlr. an ein Magistrats-Mitglied zur Aushän-
digung an bedürftige und würdige Schüler gezahlt werden.
Gymnasium zu Arnsberg.
Aus alter Stiftung des Grafen Heinrich I. von Arnsberg (1170;
hervorgegangen, (Gymnasium Laurentianum genannt, erhielt es 1821
e V! e ņ>0entliche Verbesserung seiner Dotation durch Ucberweisung det
Bonner Universitäts-Fonds. Die Anstalt hat 37,000 Thlr^ Ka
Gymnasium zu Bielefeld.
wn&f ^* cv i c stm 3uli 1858 ihr dreihunderljähriges Stif
"ehemaliger Schüler Ernst Delius zu Broadfor!
sendet hatte ^ ^ ^ r * Ģrundlage eines Stipendien-Fonds cinge
Gymnasium zu Bonn,
nisckes Gv,nn7ñ (2í)rcn beíí Kurfürsten Klemens August Element
noia (1831) und dem Prof. vr. Breidenstein (1842) (Wiese 350
, Gymnasium zu Brandenburg.
Durch die Bereinigung der Lyceen der Alt- und Neustadt entstanden,
sUYrt die Anstalt den jetzigen Namen seit 1797. Die verw. Rektor
rudecke setzte (1777) zum Besten der Wittwe des Rektors und des
Prorektors 400 Thlr. aus, ein Kapital, das sich seitdem auf 2500
LYlr. vermehrt hat. Musikdirektor Lucius hinterließ (1841) ein Legat