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(1483) 1879 Aug. 14
lebt zu haben. Morgen ziehn wir um nach Hötel de 1l’Europe,
St. Helier. Unser bisheriger Aufenthalt in St. Aubin’s wird
aufgegeben, weil es Tussy und mir graut vor der täglichen eintönigen
Lamm- oder Muttonkost, in Folge deren ich seit einigen
Tagen unfreiwilliger vegetarian geworden bin. Andre Wohnung
hier draußen — wir haben uns vielfach umgesehn — war nicht zu
finden. Als wir in Jersey ankamen, war es noch relativ leer, aber
mit der Zeit massenhafte Immigration, namentlich auch von Frenchies.
Als wir heut Morgen im Hötel de l’Europe anfrugen, traf es
sich glücklich so, daß grade 60 Franzosen sich auf die Abreise 10
vorbereiteten, während andrerseits die mit frischem Menschenkehricht
belasteten steamers noch nicht eingetroffen.
Bei Abreise von London, in Waterloo Station, trafen wir Harney,
der seine Frau nach Jersey expedierte. Glücklicher Weise
hatte sie schon ein ticket für erste Klasse, während wir 2. nahmen. 15
Auf dem boat trafen wir uns wieder. Sie, wie wir, leidet nicht an
sea sickness, war aber sonst leidend. Beim Landen trennten wir uns
wieder, erhielten aber von ihr Adresse ihres Bruders, bei dem sie
wohnt. Wir haben dorten seitdem eine kurze „Kondolenz“ visit abgestattet.
Die Frau ist durchaus impraticable. Obgleich ein Jersey- 2%
kind, weiß sie keine Auskunft zu geben, außer solche, die gedruckt
im Guide steht. Gute Frau, aber nicht just the person für Leute,
die Erheiterungs halber reisen. Ich habe seit langer Zeit hier endlich
wieder ordentlich geschlafen, bin nur noch nicht ganz eine
Erkältung los, die in Folge des abominablen Wetters sich ein- %
fand. Doch verzieht sich selbigte wohl rasch in dieser milden Luft.
Tussy all right.
Zwei Pächter von Derbyshire, Vater und Sohn, waren hier im
Trafalgar Hötel bis zur Stunde unsere Tischgenossen. Vorgestern
machten sie Ausflucht nach St. Malo mit Segelboot, und nachdem %
sie, zum erstenmal in ihrem Leben, „in Frankreich gewesen“,
kehrten sie mit ungleich größerem Respekt vor sich selbst zurück.
Der Vater war nun sogar halb Willens, mit dem Sohn nach dem
Mediterraneum trip zu machen, aber, meinte er, es sei dort „zu
heiß“. „By no means‘, korrigierte ihn der Sohn, der der book- #
learned man von den beiden ist, „by no means, there it is now —
winter!“ Auch belehrte mich der Alte (übrigens in besten Mannesjahren
und a sharp fellow, with the true business-eye), St. Malo
liege an der Südwestküste von Frankreich. Um so besser bewandert
sind beide auf agricolem Gebiet und andern farmers questions. 4
Tussy findet die Badeschwierigkeiten nicht nennenswert, hat
bisher abwechselnd in St. Brelade’s bay und St. Helier’s bay ge-Feder
und jetzt abwechseln[d] zwischen letzterer und St. Clement’s
ay.
Aus Schreiben meiner Frau habe ich ersehn, daß Schorle- 4
dr.
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