um eben so viel erhöhen, als die von den französischen Steuer-
pflichtigen bezahlte Prämie beträgt, so werden unsern Consumenten
die Waaren nicht theurer zu stehen kommen als früher, und wir
haben ein unfehlbares Mittel unsere Ausgaben auf Kosten des
französischen Schatzes zu bestreiten.“ Ja, andere Regierungen sind
noch gescheuter gewesen, sie sagten sich: „Jene Prämie ist nichts
als ein Geschenk, welches uns die Franzosen machen; aber wenn
wir den Zßoll um so viel erhöhen, so geht bei uns nicht mehr von
jener Waare ein, als früher, wir setzen also selbst der Großmuth
der vortrefflichen Franzosen eine Grenze. Wir wollen also gerade
umgekehrt einstweilen die ZSölle aufheben und so eine außerordentliche
Einfuhr ihrer Waaren bewirken; denn mit jedem Ballen empfangen
wir ein Geschenk.“ In dem ersten Falle sind unsre Prämien deni
Fiskus des andern Staates zu Gute gekommen, in dem zweiten
in noch weit ausgedehnterem Maße den Bürgern desselben. Sehen
wir jetzt, wie es mit den Einfuhrbeschränkungen steht.
Ich bin Handwerker, Tischler z. B. Ich habe eine kleine
Werkstatt, Werkzeuge und einige Materialien. Alles das gehört
unzweifelhaft mir, denn ich habe diese Dinge gemacht, oder was
auf eins herauskommt, ich habe sie gekauft und bezahlt. Ferner
habe ich ein Paar kräftige Arme, etwas Einsicht und viel guten
Willen. Mit diesen Fonds muß ich meine Bedürfmisse und die
meiner Familie befriedigen. Nun kann ich direct nichts von dem
produciren, was ich nothwendig gebrauche, weder Eisen, noch Holz,
aoch Brot, noch Wein, noch Fleisch, noch Seng u. s. w.; aber ich
kann den Werth aller dieser Gegenfstände produciren, und schließ—
lich sind sie alle in einer andern Gestalt das Werk meiner Säge
und meines Hobels. Mein Juteresse ist nun, von ihnen auf ehr⸗
lichem Wege eine möglichst große Menge für jede Quantität meiner
Arbeit zu erhalten; ich sage auf ehrlichem Wege, denn ich will Nie—
mandes Eigenthum und Freiheit verletzen. Aber ich wünsche auch,
daß man eben so wenig mein Eigenthum und meine Freiheit ver—
letzt. Darüber bin ich mit den übrigen Arbeitern einverstanden,
und so machen wir einige Männer zu Beamten mit dem Auftrage,