fullscreen : Der Weltverkehr und seine Mittel

896

Die  Weltwirtschaft.

Geburten,  Sterbefälle  und  Geburtenüberschuß
in  den  wichtigsten  europäischen  Kulturstaaten  1885—1897.

Auf  1000  Einwohner  (bet  mittleren  Bevölkerung)  kamen

1885

1886

1887

]  888

1889

1890

1891

1892

1893

1894

1895

1896

1897

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

i,  !

12

13

14

Geborene  (ohne

Totgeborene)

Deutsches  Reich  .

37,1

37,i

86,9

36,6

36,4

35,7

37

35,7

36,8

35,9

36,1

36,3

36

Frankreich  .  .  .

24,2

23,9

23,5

23

22,9

21,8

22,6

22,3

22,8

22,3

21,7

22,5

22,4

Großbritannien  .

32,8

32,9

31,8

31,3

31,1

80,3

31.4

30,6

30,8

29,7

30,3

30

29,8

Irland  ....

23,5

23,2

23,1

22,8

22,7

22,3

23,1

'22,5

23

22,9

23,2

23,6

23,4

Italien  ....

38,7

37,i

39,1

37,7

38  5

36

37,4

36,6

36,8

35,8

35,2

35,1

35,1

Niederlande  .  .

34,4

34,6

33,7

33,7

33,2

32,9

33,7

32

33,8

32,5

32,8

32,7

32.5

Schweiz  .  .  .

28

28

28

27,8

27,7

26,7

28,3

28,1

28,5

28,2

28

29,i

29,2

Österreich  .  .  .

37,5

37,9

38,2

37,8

37,8

36,3

38,2

36

37,9

36,6

37,9

37,8

—

Ungarn....

44,8

45,6

44,2

43,8

43,7

40,3

42,3

40,3

42,5

41,1

41,5

40,3

—

Belgien  .  .  .

30,1

29,8

29,5

29,3

29,3

29

29,8

28,8

29,4

28.8

28,7

29,2

29

Rußland  .  .  .

49

48,5

Gestorbene

ohne

Totgeborene)

Deutsches  Reich  .

25,7

26,2

24,2

23,8

23,7

24,8

23,4

24,1

24,6

22,3

22,1

20,8

21,3

Frankreich  .  .  .

21,9

22,5

22

21,8

20,7

22,8

22.9

22,8

22,6

21,2

22,2

20

19,6

Großbritannien  .

19,2

19,5

19

18,2

18,2

19,6

20,3

19

19,2

16,7

18,8

17,2

17,6

Irland  ....

1.8,4

17,8

18,2

17,9

17,4

18,2

18,4

19,4

18

18,2

18,4

16,6

18,4

Italien  ....

27,1

28,8

28,1

27,6

25,7

26,5

26,3

26,4

25,4

25,2

25,3

24,3

22,2

Niederlande  .  .

21

21,8

19,7

20,4

20,1

20,5

20,7

21

19,2

18,5

18,7

17,2

16,9

Schweiz  .  .  .

21,4

20,8

20,3

20

20,4

21

20,7

19,3

20,5

20,9

19,7

18,6

18,3

Österreich  .  .  .

30,1

29,4

28,9

29,2

27,8

29,1

28

28,7

27,1

27,8

27,5

26,2

—

Ungarn....

31,9

31,7

33,8

32

29,8

32,4

33,1

35

31,1

30,2

29,5

28,8

—

Belgien....

20,2

21,3

19,4

20,2

19,8

20,8

21,1

21,7

20,2

18,8

19,6

17,6

17,1

Rußland  .  .  .

35

32,6

33

32,4

34,8

-

Mehr  Geborene

als  Gestorbene

Deutsches  Reich  .

11,4

10,9

12,7

12,8

12,7

11,4

13,6

11,8

12,2

13,6

14

15,6

14,7

Frankreich  .  .  .

2,3

1,4

1,5

1,2

2,2

-1

—0,3

-0,5

0,2

1,1

-0,5

2,5

2,8

Großbritannien  .

13,6

13,4

12,8

13,1

12,9

10,7

11,1

11,6

11,8

13

11,5

12,8

12,2

Irland  ....

5,1

5,4

4,9

4,9

5,3

4,1

4,7

3,1

5

4,7

4,8

7

5

Italien  ....

11,6

8,3

11

10,1

12,8

9,5

11,1

10,1

11.4

10,6

9,9

10,8

12,9

Niederlande  .  .

13,4

12,8

14

13,3

13,1

12,4

13

11

14,6

14

14,1

15,5

15,6

Schweiz  .  .  .

6,6

7,2

7,7

7,8

7,3

5,7

7  6

8,8

8

7,3

8,3

10,5

10,9

Österreich  .  .  .

7.4

8,5

9,3

8,6

10,5

7,2

10,2

7,3

10,8

8,8

10,4

11,6

—

Ungarn....

12,9

13,9

10,4

11,8

13,9

7,9

9,2

5,3

11,4

10,9

12

11,5

—

Belgien....

9,9

8,5

10,1

9,1

9,5

8,2

8,7

1,1

Q  9

10

9,1

11,6

11,9

Rußland  .  .  .

14

15,9

haltende  Bevölkerungsentwickelung  statt  zur  stationären  zu  einer  abnehmenden  Bevölkerung. ­

Die  verstärkte  Bevölkerungsentwickelung  ist  gekennzeichnet  durch  einen  bedeutenden ­
  Überschuß  der  Geburten  über  die  Sterbefälle.  Ebenso  wie  die  zurücktialtende
spaltet  auch  sie  sich  in  eine  günstige  und  in  eine  weniger  günstige  Entwickelungsrichtung.
  In  den  ihrer  Hauptsache  nach  agrarischen,  wirtschaftlich  weniger  entwickelten
Ländern  des  europäischen  Ostens,  wie  in  Rußland,  Österreich,  Ungarn,  zum  Teil
auch  in  Italien  ist  die  natürliche  Vermehrung  der  Bevölkerung  wohl  eine  ziemlich
rasche,  doch  ist  dies  das  Ergebnis  einer  außerordentlich  hoben  Geburtenziffer  bei  gleichzeitig ­
  hoher  Sterblichkeit.  In  diesen  Ziffern  spiegelt  sich  die  Ungunst  der  sozialen
Verhältnisse  der  genannten  Länder.  Der  Tiefstand  des  Lebensfußes,  der  geringe  Bildungsgrad ­
  und  die  elende  Lage  breiter  Volksmassen  führt  hier  zur  Außerachtlassung  wirtschaftlicher ­
  Erwägungen  bei  der  Familiengründung  und  dementsprechend  zu  hohen  Geburtenziffern ­
  bei  gleichzeitig  hoher  Kindersterblichkeit,  auf  welche  die  Höhe  der  Sterbeziffern
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.