fullscreen: Die Entwickelung zum Socialismus

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Glasfabrication, der Metallindustrie, der Kohlenindustrie 
eine ganze Anzahl von neuen, ganz specialisierten Ge 
werben, wie z. B. die Fabrication von Feueranzündern 
aus Korkspähnen, von Riemen für Holzschuhe, von Leder 
hüten für die Bergleute, von Rosenkränzen, von Holzsohlen 
für die Galoschen, von Confetti, von Filtertüchem und 
allen möglichen anderen Gegenständen.*) Eine ganze 
Reihe von diesen Industrieen hat dank ihrer Specialität 
oder ihrer Neuheit die ersten Phasen ihrer Entwickelung 
noch nicht überschritten und vermehrt so die Zahl der 
Kleinbetriebe. 
Endlich begünstigt der zunehmende Reichtum der 
Capitalistenclasse, die einen grossen Teil ihrer Profite 
für unproductive Zwecke ausgiebt, die Entstehung von 
Kunst- und Luxusgewerben und sonstigen Industriezweigen, 
die das Ueberflüssige für eine Minorität herstellen, wäh 
rend ein grosser Teil des Volkes des Notwendigsten er 
mangelt. Denn fast alle diese Luxusgegenstände werden, 
wenigstens im Anfang, durch Plandarbeit, sei es im Hause, 
sei es in den Werkstätten der kleinen oder mittleren 
Industrie hergestellt. 
Kurz, in allen Teilen des wirtschaftlichen Lebens con 
sintieren wir, dass die Concentration und Automatisation, 
die sich in einzelnen Zweigen durchsetzen, die unablässige 
Bildung neuer Unternehmungen, die eine kleine Zahl von 
Arbeitern beschäftigen, nicht nur nicht hindern, sondern 
oft sogar fördern.**) 
Aber zwischen diesen Kleinbetrieben neuer Art und 
den Kleinbetrieben früherer Zeiten besteht derselbe Unter- 
*) Allgemeine Industrie- und Gewerbezählung vom 
31. October 1896. (Recensement général des industries et des 
métiers. Brüssel, H ayez, 1899.) 
**) Ueber die Ursachen der Erhaltung der Kleinindustric 
in gewissen Branchen vergl. Gönner: The survival of domestic 
industries (The Economic Journal, März 1893), ferner: 
Kowalewsky: Le régime économique de la Russie (Paris, 
Giard et Brière, 1898), 5. Capitel.
	        
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